Enzo’s Südamerika Trip

Februar 12, 2008

Hi my Friends, endlich bin ich so weit, und kann den Blog schreiben… inzwischen habe ich schon einiges erlebt in Venezuela, und mittlerweile bin ich schon den 2.Tag in Kolumbien…DD Es ist heute der 12.Februar 2008, abgereist von Zürich bin ich am 22.Januar 2008…

…ich wünsche Euch viel Spass beim lesen, verzeit mir bitte die Fehler, und meine etwas ungehemmte Schreibweise!! Freue mich auch auf Kommentare, die ich halt auch nie sofort beantworten kann. Ich werde so gegen Ende April wieder in der Schweiz sein!!

Tage – Buch:

ReiseStart am 22.01.2008 um 05.00h

Meine Reise hat bereits gestern Abend begonnen, und zwar von Grenchen Süd, wo mich meine Mutter hinfuhr, um nach Zürich HB zu fahren, und von dort ich dann ein Taxi nahm, um weiter nach Zürich Seebach zu gelangen. Da mein Flug früh am Morgen war, musste ich in Zürich übernachten, im Hotel Landhaus, in einem einfachen, aber gemütlichen Zimmer!

Reisestart von Zürich nach London, von dort nach Miami und schliesslich Caracas Venezuela

22.01.2008

Es ist jetz 05.25h, habe eingecheckt, bei einem sogenannten CheckIn-Automaten… eine Angestellte musste mir helfen, es war etwas ungewöhnlich für mich damit umzugehen!!

Sitze nun gemütlich in einem Kaffe am Flughafen und warte die Boarding Time ab… neben mir sassen Politessen, die voll am Sprücheklopfen waren, es war lustig am Dienstag Morgen so motivierte Mitarbeiter anzutreffen

Boarding Time 6.35 - Gate A66

Zürich Airport

7.15h Der Vogel ist nun Startklar, die Triebwerke am warmlaufen. Es regnet in strömen bei 7Grad, ich bin froh, das hektische Leben, und das ekelerregende Wetter hinter mir zu lassen… ein Passagier fehlt, nun muss aus Sicherheitsgründen sein Gepaeck gesucht und ausgeladen werden!! Da geht halt viel Zeit verloren!!!

Wow, das war ja ein Superstart, eindrücklich, auf diese Weise Zürich und die Schweiz zu verlassen. Am Boden sarker Regen, dann voll Schub gen Himmel, dann so auf 2000m Höhe sah man plötzlich den Vollmond durch den Nebel schimmern, dann ca. 500m weiter oben (man kann ja den Startvorgang mit allen Parametern am Bildschirm mitverfolgen), nur noch ein paar Schleierwolken, und der Mond schien dann in seiner vollen Pracht meeega hell in der Dämmerung, esclusivo, woww….. ups nun schüttelts das Vögelchen aber richtig durch…. schade auf den Monitoren ist nun fast nur noch Werbung zu sehen, anstelle der interessanten Parametern des Fluges!!

heieiei, schon der zweite Vogel (Flugzeug)der uns auf Sichtweite entgegenfliegt, wahnsinn das Verkehrsaufkommen in der Luft!! Der Sonnenaufgang ist ne Augenweide.

Trotz gewissen Nachteilen am Morgen zu fliegen, wie z.B. früh aufstehen, wird das Auge mit den wetterbedingten Eindrücken so richtig verwöhnt, und man kriegt einfach eine super gute Laune:)

Der Tag, die Reise, my big change kann nun beginnen!! Juhui und adieu, bye switzerland!!

boeing-777-innen.jpgHinter jedem Sitz ist ein LCD Bildschirm installiert!

Interessantes Gefühl von der Gegenwart in die Vergangenheit zu fliegen:)) In London ist um 09.00h Lokalzeit Boarding Time, und 9.45h voraussichtliches Take off. Der Flug nach Miami wird mit American Airlines und mit einer Boing 777-200 ca. 9h45min dauern. Hey Cool, ich kann auf dem Aermelkanal 5 grosse Frachter sehen. Sieht mega isi aus die Küsten von Frankreich und England von oben. Das Wetter ist zwischen Fr und Eng sehr schön… noch 70km bis London Heathrow….. uiii wowww die Stadt sieht ja von oben hammer aus… ich sehe sogar den Big Ben, geeeeil :) ) Am Broadway kann man sogar die riesen Bildschirme von oben sehen wo immer Werbung läuft, hammer !! Landung ok…..

Hoch über den Wolken…

Bald geht die Reise weiter Richtung Miami, dieser Flughafen ist einfach meega gross, die vier oder fünf Terminals sind auf einer immens grossen Fläche verteilt!! Bald werde ich ein Nickerchen machen können, da ich müde bin vom zurücklegen dieser grossen Distanzen, von Gate zu Gate! Distanz von London – Miami ist 7117 km. Der Start in London Richtung Miami war unspektakulär im Gegensatz zu Zürich, das war ja ein arschgeiles Erlebnis!!:)) , obwohl die Landung in London sehr gut verlief. Die Boing 777 ist mir eindeutig zu wuchtig, und die vier Tragflächen-Triebwerke produzieren einen Höllenlärm! Die Sitze sind jedoch sehr bequem und das Entertainment mittels LCD-Bildschirmen hinter jedem Sitz, wirken recht gediegen und modern für so einen riesigen Vogel!!

Bin mich musikalisch schon ein wenig einzustimmen, auf lateinamerikanisch…:) mittels Salsa, Batchata, Merenque… etc.wir sind nun mittem auf dem Atlantik auf 10058m Höhe und bei -52Grad Celsius Brr eiskalt.. hehe auch im innern ist es alles andere als kuschelig warm, sitze eben gerne am Fenster, da ich zur Kategorie Gaffer gehöre, halt als moderner Zeitgenosse, und da ist es eben kühler als in der Mitte!

Hätte nie gedacht das man an Board so gut essen kann…. ihr glaubt es mir nicht, Tortellini quattro formaggi, mit chicken und einer feinen Sauce mit Brot und Butter, und dazu gabs noch ein excellentes Dessert, Bravo, und dies ausgerechnet in einem Ami-Vogel, nicht schlecht hehe!!

noch 5700km bis Miami… unterwegs sieht man sehr viel Bewölkung … have a nice tripp dude :) )

St.John’s Kanada, und Halifax (Neufundland) sind nun zum greifen nah, noch 4150km bis Miami, einen Katzensprung, dazu benötigt das Vögelchen ca. noch 3h. Man sieht die Fluglinie(Route) von der Ostküste Amerikas bis in den Süden an die karibische Küste Venezuelas oder besser gesagt, vorerst mal bis Miami, eigentlich im Golf von Mexiko im karibischen Raum.

Es hat sich sehr viel geändert seit ich das letzte mal geflogen bin, mein letzter Transatlantig Flug war im Jahre 1995 in die USA, als ein Freund von mir heiratete.

Noch 1600km bis Miami, bin froh wenn ichs geschafft habe!! 2x hatte ich bereits ein Nickerchen gemacht. Interessanter weise fliegen wir nun 1000m höher seit Neufundland, wäre interessant zu wissen weshalb, vielleicht hatte es weiter oben einen starken Jet-Stream (Starke Winde zum Energiesparen)?!

Ich sitze nun fest in Miami, irgendwie hat es zu viele Passangers:), Spass bei Seite, der Flug verlief reibungslos! Jetzt noch der Flug nach Caracas AA903, wir sind schon über 30min verspätet, mühsam nach einem 10h Flug, Kotzzzzz wähh …. ohhh neeeeein auch das noch, jetz habe ich den Flug nach Caracas verpasst, wegen des langen wartens am Zoll, wow habe ich geflucht, wer mich kennt weiss wie emotional ich reagieren kann`!

Bezüglich Anflug nach Miami wollte ich noch was hinzufügen… es war beeindruckend wie die Stadt gewachsen ist, so viele neue Häuser und Siedlungen, Swimmingpools, und Golfplätze, wowww das letze mal als ich hier war, vor 21 Jahren, sah Miami noch munzig aus gegenüber jetzt!!

23.01.2008

So, meine erste Nacht in Venezuela- Caracas…. eins mal vorweg, schlafen im Hotel mit permanenter Klimaanlage ohne Pullover, unmöglich, wenn man keine Lungenenzündung oder eine Bronchitis einfangen will :) ) Bei mir war es nur eine Halskehre, Halsschmerzen, Niessanfälle und eine triefende Nase…!! Also hinzu kommt noch das die Jungs hier baulich gar nichts drauf haben. Keine Liebe zum Detail, nichts gar nichts… ist ja egal, bin ja nicht wegen der Haustechnik und Architektur hierhergekommen:)) Die Leute sind jedoch sehr nett und Hilfsbereit, ein freundliches Lächeln wird zu 90% retourniert. X-mal versucht, die Statistik stimmt!! Habe für 5000 Bolivar einen Dollar gewechselt, guter Kurs, wenn man bedenkt das er zur Zeit nur noch knapp über 4000 Bolivar gilt… Es ist ein heller Wahnsinnn, die Inflation dieser Währung.

Weiterreise von Caracas nationalem Flughafen Richtung Puerto Ordaz, von dort von Freunden abgeholt, Kumpel Dario war so nett :)

Nun warte ich aufs Taxi um zum Nationalen Flughafen zu gelangen, um dann von dort aus nach Puerto Ordaz (Ciudad Guyana) weiter zu fliegen, ehrlich gesagt habe ich das fliegen ein wenig satt, kein Wunder wenn man am gelichen Tag drei mal fliegt, 24h uiiiii puahh:))

Das beste ist mir erst jetzt passiert, oh nein Shitt!! Dario hat mir telefonisch ein Ticket für die Weiterreise reserviert, als ich endlich an der Rheie war, nach 45min warten am Schalter von Convianca, wollte mir der Mitarbeiter weismachen das ich heute nicht weiterfliegen kann… ich schäumte vor Wut, stampfte wie ein kleines Kind mit den Füssen am Boden und fluchte und fluchte was das Zeugs hielt, andere Passagiere hatten die selben Probleme, offenbar hat die Fluglinie Probleme.

flug-puerto-ordaz.jpg

Das allergeilste kommt erst jetzt… ein netter Senor, besser gesagt ein Schlitzohr wie sich später herausstellte:), hat mir per Hintertüre mittels einer anderen Fluggesellschaft ein Ticket besorgt, ein Telefonat, zwei bis drei Handshake’s und ihr werdets nicht glauben, nach nur 15Minutos hielt ich meinen Boardingpass in der Hand inkl. Gepäck eingecheckt, wow so geeeil!! 800’000 Bolivar hat mir den Raketenservice gekostet, ca. 160US Dollar, Dank des guten Wechselkurses kann ich dies einigermassen gut verkraften, bin ja glücklich endlich von diesem Flughafen weiterzukommen!! Ich fühlte mich hinterher schon recht beschissen wenn ich ehrlich bin, am liebsten wäre ich gelich wider in die Schweiz zurückgekehrt:) Die Kritiken gehen gleich weiter, der Kaffe ist zum Teil ungeniessbar hier in Venezuela…

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….ich kann es kaum fassen, sitze im Flieger der Aserca Airlines, um endlich nach Puerto Ordaz weiterzureisen. Neben mir sitzt ein sehr korpulenter Mann, jedoch nett und hilfsbereit, er verkauft Gold, ich glaube das er sehr wohlhabend ist. Evt. könnte er für mich sogar Arbeit besorgen!! Die Landung war etwas unsanft, schliesslich hat es extrem stark gewindet… Puerto Ordaz ist eine typische Industriestadt, hier gibts fast keine armen Leute. Hier wird Eisen und Bauxit (Bauxit ist für Aluminium Herstellung notwendig) gewonnen, es hat einige grosse Hochöfen, wo man das Eisen-und Bauxiterz auslöst! Die Hochöfen leuchten sehr stark in der Nacht, sieht noch eindrücklich aus.

Freundlicherweise hat mich der Schwager von Dario Abgeholt, er heisst Julio, ein wirklich herzlicher Mensch!! Und Dario hat schon geduldig aufmich gewartet in der Eingangshalle, konnte ihm von weitem winken, ich war so was von erleichtert, das war voll der Hammer!! Danach sind wir ca. 80km weit nach Ciudad Bolivar/Soledad gefahren, wo bereits die Familie schon am feiern war, und zwar wegen der zivilen Trauung! Ich wurde sehr herzlich aufgenommen, habe auch mitgegessen und getrunken, und getanzt, es geht ja voll ab bei denen wowwww hehe!!
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Zur information, Dario und Patrick sind zwei Kumpels aus meiner Wohngemeinde, und haben beide in Venezuela eine Frau geheiratet. Dario hat am 26.01. und Patrick am 02.02.2008 geheiratet!!

24.01.2008

…habe nur wirklich super gut geschlafen, auf einem grossen, sehr gut gefederten Bett bei den Eltern von Jenny (Braut Dario) seither habe ich nicht mehr annährend in so guten Bettn geschlafen. Sie leben sehr einfach, genau das was mir so gefällt, die Wände sind schön farbig gestrichen mit weisser Struktur. Die Leute sind zwar arm, aber sehr Wohlhabend was geben und lachen anbelangt!! Bin schon seit 6 Uhr auf den Beinen, und fühle mich topfit!! Heute steht der Besuch auf der Farm von William auf dem Programm, wo es auch möglich ist zu fischen. Diese Woche gehen Dario, Patrick und ich noch den Rest impfen Tollwut und Hepatitis A/B (die letzte) nach der Dreierserie.
Rostfrei heisst auf spanisch acero inoxidable. Ich muss noch sehr viel lernen was spanisch anbelangt. Wow das war ja ein Tag! Wir sind heute noch shoppen gegangen, Schuhe, Hemde, T-Shirt, haben viel gegessen und einige Fruchtsäfte getrunken. Leider mischen sie in die Säfte noch Zucker rein, die Latinos mögens halt mega süsssssss:) Es gab mega viel zu lachen!!

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Am Tag kann es schon mal richtig heiss werden, und an einigen Orten kann es dann auch noch feucht sein, dann schwitzt man halt ein wenig:) Der Orinoco der grösste Fluss Venezuelas bringt halt auch noch Feuchtigkeit! Wir sind heute auch schon gut 8x Taxi gefahren, und ja, das hätte ich noch fast vergessen, erwähnt habe ich es zwar schon….

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Auf dem Weg zur Fähre….und auf dem Bild unten nach zehnminütiger Fahrt in Ciudad Bolivar angelangt… sehr praktisch und einiges schneller und viel günstiger :)

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Am Samstag heiratet Dario, danach gehe ich ein paar Tage ins Canaima Gebiet und mache einen 3-Tage – Tripp. Genauer gesagt, gehe ich die Angels Falls besuchen ( Salto Angel) freue mich jetzt schon mega. Die Arztpraxis war sehr spährlich eingerichtet, aber alles war sehr sauber und es war Ordnung anzutreffen. Die Aerztin war sehr nett, und hat uns gut beraten, und wir hatten es mega lustig.

Die Leute, das Klima alles ist so anders, unbeschreiblich wenn man das zum ersten mal erlebt. Die Hitze kann einem umhauen, es ist so gegen 40Grad, leider muss man auch sagen, übertreiben es die Südamerikaner mit den Klimaanlagen, die sind immer auch höchster Stufe eingestellt!! Im Taxi, im Ueberlandbus einfach überall!!

25.01.2008

Wow, habe ich wieder gut geschlafen, ich liebe dieses Bett, ich liege rein, und es vergehen paar wenige Minuten bis ich im Tiefschlaf versinke! :) Ich glaube sie mögen mich auch gut in der Familie, es gibt immer was zu lachen. Heute gehen wir wieder in die Stadt, und ich muss nun endlich mal in ein Internetkaffe!! Es klappt ja alles wie am Schnürchen, wir waren in der Stadt einkaufen, und eben, im Internetkaffee! Dario hat nun Fieber gekriegt und liegt flach im Bett, verkältet. Er hat noch eine DengueFiebere Impfung gemacht, es kann sein, dass es auch noch so was wie eine Nebenwirkung hat. Alle freuen sich auch die Hochzeit von Dario und Jenny! Zwischendurch gibt es auch mal Stress, das für Dario und mich gewisse Dinge zu langsam abgehen, halt Mentalitätsunterschiede. Sie nehmen alles gelassener als wir. Aber man hört sie selten rumschreien, sie behandeln sich gegenseitig mit Respekt und Würde, so was sieht man bei uns weniger!! Vorallem wie die Mütter mit den Kindern umgehen, es ist ein Traum, zu sehen wie die aufwachsen, und die meisten sind wirkliich sehr sehr gut erzogen.

Wir haben viel eingekauft und danach noch den Padre (Pfarrer) aufgesucht um noch ein paar Formalitäten zu erledigen. Enorm was hier für Traditionen vorherrschen. Viel Papierkrieg. Heute wäre noch Polterabend angesagt, bin jedoch zu müde, um noch rumzusauffen, und es dann am Morgen bereuen wenn man der ganze Tag nur am kotzen ist! War nun das erste mal in Internetkaffe, es funzt alles perfekt, nochnie habe ich so gut konfigurierte Windows PC^s gesehen wie hier!! Zum Teil sind die Verbindungen hier sehr schnell, und vorallem sehr günstig!! Es hat mir echt Spass gemacht, ausser der enormen kälte dort drinn!! Etwas hätte ich noch fast vergessen, die mamma von Jenny, hat noch geburtstagm und es war echt süss, sie machen das so nach Ami Style hehe

26.01.2008

Wider gut geschlafe, offenbar ist dieses Bett wie für mich gemacht! Dario konnte es nicht lassen, und ging trotz Fieber und Uebelkeit mit Patrick zum Polterabend, das er am nächsten Tag auch sehr, sehr bereute. Er kotzte und ass Tabletten bis zum abwinken. So konnte er auch nicht zum vereinbarten Termin gehenn nämlich wieder zum Padre, um sich dem Fragekatalog nochmal zu stellen, für mich übertreibens die dort eindeutig:) Jenny hat uns eine sehr, sehr feine Suppe gekocht. Morgen holen wir noch den Besuch auf dem Bauernhof nach bei William. Vorhin haben wir rasch Kaffe geholt, so lerne ich auch ein wenig der Ort kennen, wo ich seit einigen Tagen auch wohne. Es braucht für die Hochzeit immer einige Dinge die noch gekauft werden müssen. So sind wir doch recht viel rumgefahren, um die Dinge alle zu besorgen…..so gegen Abend wurde der Vorbereitungsstress immer grösser. Die Braut hat aus lauter Verzweiflung noch angefangen zu heulen, da sie logischerweise auch sehr aufgeregt war:) Sie sieht jedoch umwerfend aus, in Ihrem Kleid! Als dann mehr oder weniger alles bereit war, sind die ersten bereits zur Kirche gefahren. Die Braut und Trauzeugen mussten ca. 30min. später mit dem Taxi zur Kirche fahren. Die Leute sind arm, nicht jeder in der Familie hat ein Auto, und da Taxi sehr günstig ist, macht sich das so sehr bezahlt!! Und das Benzin kostet umgerechnet ca. vier bis fünf Rappen pro Liter, unglaublich, Venezuela ist halt ca. der viert oder fünftgrösste Oelförderstaat. Die Gotte von Jenny und ich sind als letzte von zu Hause weg, wir mussten dann schon etwas länger warten, bis wir ein Taxi erwischt haben…. und als wir ankamen war die Zeremonie bereits zu Ende.

Wir waren eben noch Kleider kaufen, und meine Hosen mussten noch umgeschlagen werden, da ich ja nicht der längste bin:)) so hatten wir dann auch entsprechend Stress.

Heute wari ich auch damit beschäftigt wieder Bolivar mit US-Dollars zu kaufen… und tatsächlich fand ich eine gute Seele die mir auf dem Schwarzmarkt immerhin noch 4800Bolivar für ein Dollar bot. Ein zwei Wochen davor kriegte man fast 1000 mehr, aber da sich der Dollar zusehends gen unten neigte, wurde es immer schwieriger gute Käufer zu finden. Es ist sehr interessant wie der Schwarzmarkt funktioniert… bin nicht sicher ob ich dies schon erwähnt habe, mag jetzt nicht nachsehen, ihr könnt mich ja dann mal darauf hinweisen…. ok, weiter zur Hochzeit, wie gesagt wir kamen an mit dem Taxi und die Leute standen bereits draussen, um dann weiter zum Festanlass zu fahren, es war ein echt schönes Fest, mir hats sehr gefallen. Die Tradition beim feiern ist beeindruckend. Leider mussten wir während des Abends nochmal nach Soledad fahren (ca.40min) um die Torte noch zu holen, aber wir hatten ja noch genug Zeit zum tanzen und feiern. Ohh so schön wie die gut Salsa tanzen wowwww!!! Als wir die Torten holten, konnte ich beobachten wie unter dem Auto durch, drei riesige Kakerlaken uebers Trottoir dem Nachbar unter der Türe in die Wohnung krabbelten, wäh iggit dachte ich mir, ich hasse diese Biester!!

Leider habe ich ein weinig viel durcheinander getrunken, und hoffte es dann am andern Morgen nicht zu bereuen… es blieb halt nur bei der Hoffnung :) )

27.1.2008

…und ich habe es bereut, und zwar mehr als sehr :) puahh die folgende Geschichte könnt ihr auslassen, ausser ihr könnt über den hmm stinkigen Geschmack hinwegsehen und ein oder mehrere Hühneraugen zudrücken :) ) Trotz den extrem starken Kopfschmerzen und Uebelkeit, hatte ich eine so starke Errektion, das ich hätte jemand erschlagen können, hehe echt Tatsache, konnte es selber nicht glauben, doch ich fand es zu diesem Zeitpunkt gar nicht witzig. Mir war so schwindlig als ich aufstand, das ich fast umkippte, hinzu kommt noch der immense Darmdruck vom vielen Essen am Vortag… ok, wie wird man mit drei Dingen die der Mensch macht, oder braucht, wie auch immer, fertig!??? Es beginnt mit dem auf die Kloschüssel sitzen…. die Schüsseln sind komisch und eng gebaut, nicht für Morgenlatten gedacht… so rutschte ich so weit nach hinten wie nur möglich, um ihn dann doch noch in die Schüssel pressen zu können. ok, dies hätten wir, nun musste ich drücken, und da mir der Schädel sonst schon mega schmerzte, wollte ich es hinter mich bringen, und biss auf die Zähne um entlich den Darm zu entlasten, die Erleichterung im Darm war enorm, trotz des pulsierenden Schmerzes im Schädel…. Die Vorfreude war von sehr kurzer Dauer… kaum habe ich mir die Press-Tränen aus den Augen gewischt, spürte ich wie sich mein Magen drehte, und er von mir verlangte, den Inhalt freizugeben, mit letzter Kraft und der Hand vor dem Mund rannte ich wieder ins Bad und Erbrach soo vieeel, kaum zu glauben, nacher das Gefühl, ausser den Kopfschmerzen, war mir wirklich besser zu Mute, ah ja was hätte ich noch fast vergessen, das ganze war ja noch versüsst mit einem kleinen Detail, als ich den Stuhl wegspülen wollte musste ich zuerst noch einen Kübel Wasser besorgen, da im Wassernetz kein Wasser vorhanden war, ca. schon der dritte oder vierte Tag, und dann beim erbrechen nochmal das selbe, so was von …. nun gut lassen wirs, es ist ja zum Glück vorbei! An diesem Tag stand noch der Besuch der Farm von William auf dem Programm, aber ich wollte erst gar nicht mitgehen, weil es mir ja so über war. Jenny gab mir eine Tablette, dann nach einer Stunde gings mir wider spürbar besser, und ich konnte den Tag in vollen Zügen geniessen, das Titelbild auf dem man mich essen sieht, ist übrigens auf auch der Farm.

28.01.2008

Wieder tief und gut geschlafen, es gibt einfach nichts schöneres!! :) Wow, es gibt wieder Wasser auf dem Netz! Eins müsst ihr euch im klaren sein, hier ist nichts selbstverständlich, alles kann aber nichts muss :) ) habe mich nun von Jennys Familie verabschiedet, hab mit der Gotte von ihr unten am Fluss noch Mittag gegessen, danach Kleider gekauft, und später bin ich dann in die Posada Don Carlos, die wirklich der Hammer ist, auch das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit! Dann am Abend habe ich mit Patrick und Damaris für ins Casino abgemacht… punkto Geld, habe ich eindeutig zu viel gebraucht in Venezuela!! Zurück in der Posada, Sie ist im Kolonialstiel gebaut, und hat einen sehr schönen Innenhof mit Palmen, Bäumen und Sträuchern. Ueberall hats Stühle und Tische wo man sich ausruhen kann, es hat sogar einen Internetzugang, den man gratis nutzen kann etc. Es war schon ein umgewöhnen, die ganze Zeit mit der Familie von Jenny zusammen und jetzt wieder alleine… aber das war ja eigentlich das Ziel, die Reise, und die habe ich ja entschlossen alleine durchzuführen!! So nun sind wir im Casino von Ciudad Bolivar, ein sehr schönes muss ich sagen, perfekt organisiert, aber im Lottospiel Teil eindeutig zu kalt, ca. 15-18 Grad brrrrr:)

hatte grosses Anfängerglück, gewann mit 5000 Bolivar Einsatz 110^000.– war ein geiles Gefühl! Nachdem wir was gegessen haben, sind wir dann wieder zurück, sie begleiteten mich dann mit dem Taxi wieder zurück in die Posada und der schoene Tag war zu Ende….:)

29.1.2008

Von gut schlafen kann keine Rede mehr sein, jetz fressen mich nachts in der Posada die kleinen Dreckbiester von Moskitos, und immer schön in meine Treter, damit ich ja weit unten kratzen muss, wie wenn die Biester das wüssten.. hehe Das Bett ist auch viel zu hart. Ich sehne mich nach dem weichen Bett bei Jennys Mutter…. sniff… so heute gehts auf nach Canaima, zum Salto Angel dem höchsten Wasserfall auf unserem Planeten, woww ich freu mich jetzt scho sehr!! Er bringts in der Höfe auf fast einen Km. Es ist jetzt 5.30h und ich packe nur das wichtigste, da ich nur für drei Tage weg bin, kann ich den Rest in der Posada lassen, schnell Frühstücken und dann ab zum Flughafen, um dann mit der Cessna nach Canaima zu fliegen, eine Stunde dauert der Flug. Die Chefin von der Posadas brachte mich mit dem Jeep dorthin, sie organisierte alles ich konnte dann nur noch warten bis der Pilot uns auferufen hat. Dort beim warten lerte ich noch Brise kennen, ein Franzose der seit fünf Jahren im Südpazifik auf einer Insel lebt und Augenoptiker von Beruf ist. Ein sehr netter Typp! Er unternahm ein ähnlicher Tripp wie ich. So nun war es soweit, wir sind nun eingestiegen, der Propeller drehte volle Kraft, und dann gings los die alte Büchse hob ab und wir konnten Ciudad Bolivar von oben sehen, echt super. Der Pilot war uns ständig was am zeigen, er mochte seinen Job sehr, das hat man gesehen und gespürt. Er hat uns den Orinoco Rio gezeigt das Tepuigebirge und dann kurz vor der Landung das Canaima, wir waren beeindruckt, es war ein Sechsplätzer. Nach einer perfekten Landung wurden wir abgeholt, zahlten die Nationalpark-Gebühr, und wurden einquartiert, danach gings schon los. Der mit 48PS ausestattete Einbaum war startklar, mit 11 Leuten, ein Reservemotor, Benzin für 160km Distanz, Porviant, und unser Gepäck wiegt das 12m Geschoss gegen 1800 – 2000Kg! Nach einer kurzen Fahrt von ca. 45 Min. gings dann zu Fuss weiter, durch ein Paradiesisches Gebiet, es war sozusagen eine Abkürzung übers Land weil es mit dem Boot und Besatzun schwierig ist zu passieren. Danach ruhten wir ein wenig aus, und dann gings weiter, niemand wusste so genau das wir eine 4-stündige Bootsfahrt vor uns hatten, puahhh… dann kam der erste kleine Wasserfall, Stromschnelle ca. 80-100cm hoch, ich dachte der fährt doch nicht etwa mit dem Einbaum da rauf, kaum gedacht waren wir schon oben!! Unglaublich was die Indianer drauf haben in sachen Präzision und Durchhaltevermögen. Insgesammt hatten wir 24 kritische Stellen zu passieren in dert Art von der ersten. Jesus so heisst unser junger Führer, hat voll einen drauf, er kennt das Gebiet wie seine Hosentasche, und liebt seinen Job, wir konnten wann immer wir wollten fragen, fragen und nochmals fragen, er schüttelte seine Antworten nur so aus dem Aermel. Danke Jesus :) Es war ein echtes Anbentuer!! Es werden dann noch viele Videos und Pixx folgen, aber zuerst muss ich das noch ein wenig in den Griff bekommen mit Files uploaden und damit das ganze auch eine Struktur bekommt, habt also Geduld mit Enzo, der ganze Reisestress, Tagebuch führen, dann in den Blog schreiben, das braucht viel Zeit und nochmehr Geduld, aber es macht Spass, und ich freue mich wenn ihr auch Spass habt beim lesen:))… ok weiter gehts… im tiefen Dschungel im frühen Abend angekommen, wurde uns im Camp ein leckeres Abendessen serviert.. leckeres, gebratenes Hühnchen am Spiess mit Reis und Kartoffelsalat. Danach genossen wir den extrem schönen Sternenhimmel. Offenbar sieht man an so Orten mehr Sterne als anderswo, weil keine Stadt in der Nähe ist, und es kommt auch darauf an, ob man sich auf der nördlichen oder südlichen Halbkugel befindet.. danach sind wir in die mit Moskitonetzen geschützten Haengematten gelegen und sind erschöpft eingeschlafen… guete nacht!! :) Danke für den wirklich schönen Tag!!

30.01.2008

…ohh nein, dies war definitiv nicht meine Nacht, die erste in einer Hängematte, um 5.30h war Tagwache, Kaffe trinken und dann gings ab Richtung Salto Angel, man musste noch über eine Stunde durch den tiefen Dschungel waten, um vor der Majestät zu stehen, enorm was man da alles sieht!! Ueber grosse Wurzelstöcke und von Lianen übersähten Wald und über riesige Steine, und dem immer steiler werdende Gelände kurz vor dem Ziel. Der Anblick ist einfach Gigantisch!! Leider hat es angefangen zu regnen als wir ankamen, und so machten wir uns wieder auf den Weg zurück. Der Gipfel war von einer kleinen Nebeldecke umgeben. Ich zeigte mich wieder mal von der sportlichsten Seite, und kam eine Viertelstunde früher an als die hinter mir. Gesehen habe ich zwei Geier, Riesenameise (Hormiga 24Horas), und ein schöner Kolibri. Auf englisch heissen die übrigens „humming bird“ :) Wir räumten im Camp die Hängematten zusammen, danach hatte ich noch ein wenig Zeit vor dem Frühstück Tagebuch zu führen. Dann hat unsere Crew wieder ein leckeres Frühstück hingezaubert… Rührei, Maisfladen(fast überall) und Butter.Sie machen wirklich alles um uns den Tripp so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Die Rückkehr war genauso spannend und anstrengend wie die Hinfahrt, sogar noch etwas intensiver, da es zeitweise stark regnete, da die Boote zimlich schnell fahren, kriegt man da viel mit. Unten wo der Fluss wieder breiter wurde, gab es hohe Wellen und es wurde dann schon mal zum Höllenritt, und wir alle klitschnass wurden. Bei einigen Passagen wurden wir so richtig hart durchgeschüttelt, manchmal bis an die Grenze des Erträglichen. Auf der Hinfahrt habe ich mich ziemlich stark verbrannt, hatte vergessen Sonnenschutz anzubringen, selber schuld. Kaum im Hauptcam angekommen kriegten wir auch schon wieder ein gutes nahrhaftes Mahl. Danach gegen Abend, nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten, beschlossen wir uns, in eine Bar zu gehen um was zu trinken. Es war voll der Hammer, eine reine Männerrunde, mit Karaoke, es war echt der Hammer, der eine hat so schöne Salsa Songs gesungen, puahhh!! Danach leicht angetrunken ins Bett und sofort eingeschlafen… und von Canaima geträumt…. :)

31.01.2008

Endlich wieder mal gut geschlafen, das tat gut wow, die Blase und der Darm zwangem mich jedoch in der Nacht aufzustehen, um danach wieder erleichtert ins Bettchen zu gehen:) Nach dem Frühstück bin ich dann mit einer 5000 Bolivar-Telefonkarte ans Telefon, und habe Schätzi Sandra angerufen… es ist schon nicht so einfach, alleine so weit und so lang von zu Hause und ´Schätzi weg zu sein :(

so jetzt noch schnell ins örtliche Internetkaffe, auf dem Camp, man höre und staune, hatten sie sogar Windows Vista vorinstalliert. 10.30h Treffpunkt am Flugplatz um wieder mit der Cessna zurück nach Ciudad Bolivar zurückzufliegen… leider mussten wir 2h warten, das war wieder eine von vielen Geduldsproben.. :( Der Rückflug war kurz vor der Landung recht holprig… mein alter Kumpel Wilhelm hatte ein riesen Problem, und zwar hatte er nicht mer die stärkste Blase, und schaute so scheu und auch ein wenig erleichtert auf meine halbliter Mineralwasserflasche aus PE, und ich dachte das selbe wie er, wir schauten uns an ich nahm den letzten Schluck, und überreichte ihm die Flasche, in die er kurz darauf auch reinpinkelte, er war sowas von erleichtert… :) :) :) seine Blase auch !! Es war auch sehr eng zu hinterst in der Cessna, es braucht viel Geduld und positives Denken :!

Am Flugplatz hatte ich gleich Anschluss mit dem Taxi, und kaum angekommen war ich in der Posada mich am ausruhen, da kam auch schon Dario daher, und wir entschossen, etwas essen zu gehen. Danach rauchte ich mit Marlon (ein Mitarbeiter der Posada) einen Joint … und ging dann gleich darauf schlafen….. Die Mücken waren nicht das einzige Problem, nebst der harten Matraze hatte es auch noch ein Hund der die ganze Zeit das Gefühl hatte bei jeder Kleinigkeit zu bellen…. meine Gedanken drehten sich nur um eins: „wie bringe ich dieses Biest um, ohne das es jemand merkt:)“ Spass bei Seite…..

01.02.2008

Schade, die Posada würde mir sonst so gut gefallen, na jetzt auch egal…..

02.02.2008

Heute werde ich sehr vile am PC machen. Die neusten Pix und Movies habe ich bereits vom Handy auf den Memorystick geladen. Dann habe ich noch ein wenig mit dem Personal gequatsch, und wir haben beschlossen, etwas gutes zu essen, und einen guten Tropfen Rotwein zu geniessen, gesagt getan, bin mit Marlon kurz in die Stadt spaziert, so durch dunkle gassen, wo ich ohne seine Begleitung nie alleine durchspazieren würde, er ist sehr gross und schwarz, aber so ein easy man hehe :) Der Abend war so was von gemütlich, wir waren auch zimlich international vertreten, Engländer , Amis, Japaner ich als Schweizer und die Einheimischen. Halt schade das ich meinen Prinzipien nie treu sein kann, das ich wieder eins kiffe hie und da! Es hält sich aber in Grenzen, ich vertrage es eh nicht mehr so gut!! Schon bald tauchten die zwei frischvermählten Dario und Jenny auf in der Posada, wir tranken noch ein Bier, rauchten einen Joint, und dann sind wir mit meinem ganzen Gepaeck runter an den Rio gegangen, um auf Jenny zu warten, die hatte da noch einiges zu erledigen. Ich freute mich riesig, wieder bei den Eltern von Jenny zu übernachten, diesmal schlief ich jedoch in einem andern Bett, in dem Zimmer wo mitlerweile eine Klimaanlage installiert wurde, ich war froh, denn inzwischen ist es verdammt heiss geworden. Die andere Halbschwester Rubis, wohnt gleich nebenan mit ihrem Mann und ihren drei süssen Kitz. Der Mann heisst Wiliam ( der mit der Farm), die Kitz Alehandro 8jahre alt, Leonardo 6 Jahre alt und die kleine süsse Nazare 4 Jahre alt. So, nun mussten wir uns auf die Hochzeit von Patrick vorbereiten.

Jenny hat mir mein Hemd gebügelt! Sie selber hat am Vortag ein Hammergeiles Kleid gekauft–> siehe Pic! Wir waren erstaunlich früh fertig, offenbar haben wir ein wenig Routine gekriegt, mit vorbereiten und parat machen! :) So fuhren wir alle mit dem Taxi direkt zur Kirche, um dann pünktlich da zu sein wenn die Zeremonie beginnt, nicht wie bei Dario’s Hochzeit als wir zu spät kamen!! Es hat mir super gefallen, der Sänger hatte eine wirklich schöne Stimme. Das Lied von Andrea Bocelli hat mir wirklich gut gefallen, man war manchmal den Tränen nah :) Dann gings weiter zum Fest. Die Fläche war eindeutig zu klein, aber dafür war die Ausstattung beachtlich, und alles schön geschmückt!! Es war alles bis ins Detail durchorganisiert gewesen, und die Stimmung war wie auch beim Hochzeit von Dario super!! Es gab viele Betrunkene, wie halt üblich an diesen Hochzeiten, bei uns ja nicht anders:) Am Schluss bin ich auf dem Stuhl eingepennt, getrunken habe ich schon einiges, aber nicht so viel verschiedenes wie an Dario’s Hochzeit!! Erwähnenswert sind halt die Frauen schon, wie sie sich rausputzen, die meisten halt mit Stiletto’s der Fussfetish enzo kam voll auf seine Kosten, eine schöner angezogen als die andere Wahnsinn :) So um drei Uhr war dann entlich Schluss….. :) Ende Gut alles Gut!!

03.02.2008

Ca. um 10.00h bin ich aufgestanden, Gottseidank ohne Kopfschmerzen und Uebelkeit:) Heute Abend lade ich die vier frischvermählten zum Abendessen ein, danach gehen wir vielleicht noch alle ans Meer?! Muss mich entscheiden, ob ich jetzt nach Kolumbien gehe, oder zuerst noch nach Puerto Colombia-Shoroni an der karibischen Küste, wo es Traumstrände hat, einen nach dem andern. An manchen kommt man nur mit dem Boot hin, da alles dichtbewachsener Wald ist! Nach dem Chilltag und dem guten Nachtessen, haben wir uns hingelegt!

04.02.2008

Habe nicht perfekt geschlafen, aber bin einigermassen fit! Heute müssen wir noch ein Ticket lösen, oder ein LangstreckenTaxi anheuern, um uns dorthin, nach Puerto Colombia am Nationalpark Henri Pittier zu bringen. Ich musste noch eine anständige Tasche kaufen, um meinem permanenten Platzproblem endlich Abhilfe schaffen zu können. Auch muss noch Geld gewechselt werden, Dario hat mir zu einem Excellenten Kurs gewechselt. An den offiziellen Wechselstellen kriegt man ca. 2500 Bolivar, also die Hälfte von dem was man auf dem Schwarzmarkt kriegt. Den TaxiDriver haben wir auch angeheuert, und mit ihm vereinbart am nächsten Morgen um ca. um 7.00h zu treffen. Wir, Dario und ich, gingen dann noch ein wenig im Spielsalon gamen, und hatten total fun!! Zur Zeit war noch Carneval, und überall ein Höllenlärm, und ich war von der Hitze mega ko! Ueberall waren grosse Basslastige Lautsprechen installiert um damit möglichst viel Lärm zu produzieren. :) Heute Abend, nach dem Essen, hat sich eine Fledermaus ins innere des Hauses verirrt, und die Frauen fingen gleich an zu kreischen, das war ja ein Spektakel. Sie hatten sich ine einem andern Zimmer versteckt, und kamen dann zögerlich eine nach der anderen wieder raus!! Jetz noch packen für unseren Puerto Colombia Tripp.

05.02.2008

Nicht mit dem vereinbarten, sondern mit einem Andern Taxi Driver ca. um 7.30h gestartet, der eine hat uns versetzt, wir mussten rasch Ersatz finden! Die Fahrt dauert etwas mehr als 7h, doch wir hatten einige Zeit länger. Die Fahrt war eigentlich Super bis ca. 2h vor Maracay, als wir die erste Panne hatten,. Ein Plattfuss zwang uns eine Pneu Wechselstube aufzusuchen, die wir kurze Zeit später auch gefunden haben. Es gibt Pixx und Videos, ihr werdet staunen :) Mit welchen Mitteln und Werkzeugen die hier arbeiten, kaum zu glauben, deswegen mache ich so viele Videos und Pixx, auch für Euch interessant! Nach einstündiger Weiterfahrt, nahme wir im Innern des Fahrzeugs einen Geruch nach verbranntem Oel war… immer wieder hielten wir an, um den Oelverlust wieder zu kontrollieren… nur noch 20min bis Maracay, von da aus haben wir ein Taxi genommen um über den Pass des Henri Pittier Nationalparks zu überqueren, der übrigens drei Klimazonen aufweist, am höchsten Punkt ist es meist neblig, und liegt ca. auf etwas über kanapp 2000m.ü.Meer. In Maracay ist uns noch ein anderes Taxi in den Arsch gefahren, unser Taxi war ein Fiat uno, ihr wisst wie klein die sind, der Aufprall war enorm, doch hat es niemandem was gemacht, gott sei Dank!! Fahrt bis Puerto Colombia dauerte fast 2h über den Pass, die extrem engen und schmalen Stellen, machten die Fahrt zu einem echten Adventure Tripp. Auch hatten wir einige male angst, wenn sie von unten mit den grossen Bussen die Kurven schnitten, die Chauffeure halten nur selten, man muss zusehen, das man ausweichen kann…:) unser junger Taxi Driver hatte es voll im Griff, erstaunlich wie flink er sein Fiat durch die Kurven lenkte!! Zur Zeit war in ganz Venezuela noch Carneval, da gehen viele Venezolaner ans Meer feiern, da kehrten hunderte von Einheimischen gleichzeitig nach Hause zurück und alle mussten über den Pass, und wir konnten dann mit weniger Leuten es dort geniessen. Wir bezogen noch die Posada von Martin, einem netten deutschen, und gingen dann was essen und schauten in der Dunkelheit noch ein wenig aufs Meer, es war herrlich, danach gingen wir zu Bett!

06.02.2008

habe nicht schlecht geschlafen, nur das ich 90Grad gegen den Uhrzeigersinn erwachte, das war lustig, irgendwie habe ich was geträumt, vielleicht war ja auch die 10h reise etwas zu irritierend für mein Unterbewusstsein.. hehehe.. danach die kalte Dusche, und ich war hellwach.. übrigens hatte ich nochnie Bekanntschaft mit einer warmen Dusche gemacht.. :) Also um noch Klarheit zu schaffen, wir sind jetzt in Puerto Colombia (Shoroni) am Meer. Paar hundert Meter gehen, und schon ist man am Traumstrand… Playa Grande heisst der Strand. Alle weitere Strände in der Nähe muss man per Boot anfahren. Es hat Videos und Pixx en Mass, nur sollte ich sie entlich mal onlien stellen, ich gebe mir alle Mühe es sobald als nur möglich zu tun!! Morgen gibt es dann noch eine Steigerung in Schönheit und Perfektion.

07.02.2008

Leider ging es mir gestern und heute nicht so gut, mir war schlecht und elend… nicht das erste mal, man muss echt aufpassen mit dem Essen, ich esse längst nicht alles was angeboten wird… durchfall und kopfschmerzen, ufff… trotzdem fuhren wir heute mit dem Boot von Shoroni nach Cepe gefahren.. es war ein Höllenritt, aber Dario und mir hats mega gefallen, die Frauen im Boot kreischten die meisten wenn wieder eine hohe Welle das Boot in die Höhe katapultierte:) Die Boote sind aus Polyester relativ leicht und lang und breit, mit 70Ps Aussenboard Motoren von Yamaha. Verglichen zu den Booten im Canaima, sind sie einiges leichter, der Einbaum ist einfach sehr schlank und wendig. Sie eignen sich besser für Flüsse! In Chuao hielten wir an, um eine Lehrerin abzuladen, die dort unterrichtet. Danach gings noch ca. eine Viertelstunde bis wir am Traumstrand von Cepe angekommen sind. Ein Strand wie aus dem Märchenbuch, weiss wie Puderzucker und Kokospalmen so weit das Auge reicht!! Und der Strand leuchtet richtig in einem sehr kräftigen Grün!! Da es mir immer noch Uebel war, konnte ich es noch nicht im vollen Umfang geniessen… doch das sollte sich bald ändern…Wir sind quasi in einer Luxus-Posada einquartiert, wir haben und entschlossen uns dies zu leisten. Und es hat sich gelohnt!! Nebst der Schönen Architektur, hat es auch einen wirklich luxuriösen Swimmingpool, wie ich bisher keinen gesehen habe in Venezuela! Es hat auch überall Haengematten zum abchillen, einfach traumhaft…! Die Chefin von der Posada hat mir einen Zitronengras Tee gegen meine Beschwerden gemacht, der auch gut duftete, kurz darauf gings mir wieder sehr gut! Die wachsen überall im Land, man droscht ein paar mal auf die Wurzel ein, dann steckt man es in siedendes Wasser und fertig ist der Tee! Ein gutes Nachtessen, mit gegrilltem Thunfisch, das war ja der Hammer, woww so feeein!!

08.02.2008

Tatsächlich, der Tee hat mir alle Beschwerden wie Blähungen, Dünnschiss und Kopfschmerzen wie weggeblasen:) Wir hatten bei der Hinfahrt die Thermoskanne im Boot vergessen, somit gingen Dario und ich am Strand schauen, ob der Bootsführer die Kanne dabei hatte… er versprach uns, sie am nächsten Tag in Shoroni uns zurückzugeben. Es war super am Strand baden, es hatte hohe Wellen, und wir plantschten recht lange im Wasser rum… dann mieteten wir Flossen und Tauchbrille und gingen noch eine Stunde schnorcheln, es ist traumhaft, was man da unten so alles antrifft. Riesige Fischschwärme schwammen unter uns durch, und liessen sich nicht beirren, es war ein Traum, unbeschreiblich. Immer sass ein Pelikan in der Nähe, der wenn ihn den Hunger plagte, wieder Fische aus dem Meer holte. Es gab alle Farben von Fische, auch kleine Barracudas hatte ich gesehen, sowie eine Riesen Langouste die Dario gesichtet hatte, und unter einem Stein sass, und seine Riesen-Antennen ausstreckte:) Danach gingen wir in die Posada und genossen wieder ein Fischgericht. Dario war mit seinen Kokosnüssen beschäftigt, er knackte eine nach der anderen. Wir waren noch im Palmemwald wo es tausende kleinere und grosse Löcher gibt, wo Krebse drinn sitzen und wenn niemand in der Nähe ist, rauskommen. Einfach traumhaft!! Schade das wir nicht länger bleiben konnten! Aber wir sind sehr zufrieden. Die Leute hier sind leider nicht so freundlich, es kommt offenbar von daher, dass sie etwas abgeschieden leben. Es gibt keine Verbindungsstrasse nach Shoroni, Essen und Trinken, wird alles per Boot angeschifft!!

09.02.2008

Wir mussten heute früh aufstehen, da wir das Frühstück eine Stunde früher bestellt haben, damit wir rechtzeitig wieder mit dem Boot nach Shoroni fahren können. Ein grosser Schock heute früh in meinem Zimmer… ich hörte ein rascheln auf einem Cellophansack, neben meinem Bett auf dem Nachttisch. Ich schaute hin, Schreck lass nach, heilige Maria, eine so grosse Spinne hatte ich nochnie gesehen, zum kotzen, mir wurde übel, ich habe einfach angst vor solchen Monstern!! Leider gibts viele von den Drecksbiestern, wähhh igittt!!! :( Jenny wollte sie killen, sie schaffte es nicht, da die Spinne recht flink war mit ihren furchterregenden und langen Beinen… danach stellten wir fest, das es noch zwei weitere Spinnen gab!! Und tschüss… nach dem Frühstück eilten wir wieder zum Strand, um zu sehen, ob ein Boot da ist, das uns wieder zurück nimmt. Vorher ging ich nochmal in den Palmenwald, um noch Filme und Pixx zu machen, es war der Traum. Danach gingen wir dann wieder nach Shoroni zurück! Es hatte wieder riesige Wellen, normal zu dieser Jahreszeit, im Mai dann ist das Meer dort Spiegelglatt!! Wir glitten übers Meer, als wir ankamen, ginge Dario und ich noch ein wenig ins Dorf und schlenderten dort am Meer, dort wo die Plaza ist, und ich beobachtete die Pelikane beim jagen, und die Beachboyz beim surfen, stundenlang kann ich zusehen!! Auch hat es sehr viele Albatrosse, so eine Riesenmöven Art. Die zeigten auch ihre Flugkünste! Ein Traumabend, also besser gesagt, ein Traumtag mehr ging langsam dem Ende entgegen… ein Schlummertrunk in einer Bar wo von Italienern geführt wird, und danach ging ich ins Bettchen:)

10.02.2008

Der Tag zum aufbrechen kam näher, wir mussten uns wieder auf eine lange Reise gefasst machen. Wir hatten aber genügend Zeti zum packen, und konnten es auch entsprechend gemütlich nehmen. Nachdem mir Martin von der Posada ein Zitronengras-Teechen gebraut hatte, da es mir leider wieder schlecht war, sind wir mit dem Taxi wieder Richtung Maracay aufgebrochen. Wir waren alle ein wenig müde, und liessen die Strapazen der Passüberquerung über uns ergehen :) HEute war es oben auf dem PAss nicht so neblig, wir konnten bis weit nach unten schauen, mir hats mega gefallen. In Maracay entlich angekommen, haben wir noch kurz was gegessen und Säftchen getrunken, danach, kam der grosse Abschied, Enzo war von da an auf sich allein gestellt, und das war auch gut so. Irgendwie habe ich mich daran gewöhnt das man mir alles macht und fragt, da ich fast , oder besser gesagt, nur ein paar Wörter spreche! Ich verabschiedete mich vom frischvermählten Pärchen, und ging noch gleichentags von Maracay nach Valencia, ca. 40min fahrt mit dem Bus. Dann kaufte ich ein Ticket, um von Valencia Richtung Kolumbien aufzubrechen, und zwar war mein Ziel Santa Marta, eine Kleinstadt an der Karibikküste Kolumbiens… zuerst war jedoch stundenlanges Warten am Terminal angesagt, und Geld musste ich auch noch besorgen, da ich zu wenig dabei hatte. Bis dann 22.30h die Fahrt losgehen konnte, in einem unbequemen, wie alle vollklimatisierten Bus! Ohne Pullover und Decke, würde man erbarmungslos erfrieren!

11.02.2008

In Santa Marta angekommen, traf mich fast der Schlag! Von knapp 20Grad auf 40Grad, ich zog sofort mein Pullover aus, da hauts den stärksten um!! Eine unvergessliche Episoda hat sich an der Grenze zu Kolumbien zugetragen! Wenn man aus Venezuela ausreist, muss man Impusto bezahlen, eine sogenannte Ausreisesteuer, um legal auszureisen.Auf diese Tatsache wurde ich im Vorfeld schon informiert. Das aber die Korruption im Reisebus seinen Anfang nahm hätte ich nicht gedacht, abgesehen davon habe ich gedacht, das Schmiergeld für die Zöllner sei der Impusto… ihr ahnt sicher schon was jetzt passieren wird… aiaiai ich hatte auch nicht genügend Geld dabei. Also ich zahlte dem grossen, schwarzen Mann die 46’000 Bolivar, die eigentlich für den Impuesto vorgesehen waren. Dies spielte sich ca. eine halbe oder ganze Stunde vor der venez.-kolumb. Grenze ab. Dort angekommen sagte man mir, das man am SChalter den Impuesot einzahlen muss. Fuck, dachte ich, und von da an, habe ich auch verstanden, und begriffen für was ich soviel Schmiergeld bezahlt habe! Zum glück hatte ich noch ein paar US-Dollar im Sack, die mir gütigerweise von Privatpersonen gewechselt wurden… eine kleinere Erleichterung…. Das schon genug schlimme Erlebnis, wurde noch von einem anderen Lebenswichtigen Ereigniss überschattet… :) an der Grenze angekommen, also bevor ich den Impuesto einbezahlt habe, musste ich dringend meinen Darm entleeren, man sagte mir, ich sollte hinter dem Zollhaus sehen, dort gibts ne Toilette. Der Arbeiter dort hinten berichtete mir jedoch.. Cerrado, das heisst geschlossen, ich drehte fast durch… und er zeigte mit dem Finger hinter den Grenzzaun, im Gestrüpp und wo nur Kehricht, Echsen und Schlangen ihr zu Hause finden… da sollt ich gagga mache, oh schreck, ich überlegte nicht mer lange, da der Druck immer grösser und schmerzhafter wurde, so ging ich und liess die Hosen runter… ohhh neeein dachte ich, ich muss doch nach hinten lehnen, sonst kacke ich mir ja die Hosen voll…:))) so lehnte ich mich auf ein Stück Holz, das sich beim zurücklehnen, und abstellen als morsch erwies, und ich fast nach hinten abrollte, mit aller Kraft bemühte ich mich ein wenig aufrecht zu sein, und doch so das es möglich war das Geschäft zu erledigen, es ging dann tatsächlich, ohne Hosen und Schuhe vollzumachen:)) sofort wieder zurückgerannt, ein Zöllner hat mich schon etwas komisch angeschaut, als er mich aus dem Unterholz auftauchen sah… ich hatte auch ein wenig Angst, da Militär und Polizei immer schwer bewaffnet ist… und diese vielleicht das Gefühl hätten, ich sei ein Schmuggler… er lachte micht stattdessen nur an, und befahl mir, zu den andern zurückzukehren, um dann nach dem Impuesto einzahlen, auch noch den Ausreisestempel und in Kolumbien den Einreisestempel zu machen, das ganze Prozedere dauerte sage und schreibe ein Stunde. Uebrigens musste man auch für die Kolumbianischen Zöllner Schmiergeld zahlen, damit sie einem das Gepäck nicht durchsuchen… eigentlich eine Schweinerei, aber üblich!! In Santa Marta angekommen, habe ich im Hostel Casa Familiar ein günstiges ca. 5US Dollar Zimmer gekriegt. Bin dann mit zwei andere Touristen vom Hostel ans Meer gegangen, und habe den Nachmittag genossen, gebadet habe ich jedoch nicht! Neben meinem Zimmer, haust eine junge, nette Familie mit zwei kleinen Kindern, in einer winzigen Wohnung, die an diesem Abend einen Höllenlärm produzierten. Ich hatte an diesem Tag auch noch Kopfschmerzen, und ging deshalb früh ins Bett. Konnte dann trotz Lärm rsch einschlafen, da ich hundemüde vom reisen war.

12.02.2008

Habe wirklich gut und lange unter dem grossen Ventilator geschlafen. Es war morgens um sechs Uhr, ging dann gleich darauf duschen, und habe anschliessend fast eine halbe Stunde Tagebuch geschrieben, auf dem Bett, da es im sonst schon kleinen Zimmer keinen Tisch gab:) ein neuer Tag beginnt…Das war ein erfolgreicher Tag, ich konnte soviel erledigen, im Internet an meinem Blogg weiter schreiben, und neben meinem kleinen Zimmer, hat es auch noch drei PC’s in der Wohnung der jungen Familie, von dort aus konnte ich mittels Skype in die Schweiz telefonieren, und SMS’len:) Emil aus Schweden habe ich auch noch kennengelernt, ein wirklich netter Typ, der auch in derselbem Posada wohnt! Er hat mir auch noch Tipps zum bloggen gegeben, genauer gesagt, diese Adresse wo ich nun angemeldet bin, bei WordPress…. war echt froh für den Tipp!! Danach gingen wir was gutes essen, kauften in einem Cafe eine kl. Flasche Rum und machten uns einen guten Cube Libre.. danach schlenderten wir ein wenig durchs Städtchen, und kauftem einem gestonten Côlumbianer zwei Gras-Joints ab, die wir in der Posada auf dem Dach geraucht haben. Dort wird ohne Tabak Joint geraucht, reines Gras kommt rein, wooowww der ist ja wie eine RiesenDampflock eingefahren!!:)) ich konnte so gut einschlafen… gute Nacht…

13.02.2008

Emil und ich sind nun gemütlich am Frühstücken, danach suchten wir ein Înternetkaffe auf, damit ich weiterfahren konnte, am Tagebuchblogg!! Es gibt so extrem viel zu tun:) .. so einige Seiten habe ich nun geschrieben. Der Tag ist schnell vorbei gegangen, so entschloss ich, noch heute aufzubrechen…. zwei Stunden später sitze ich nun am Bus-Terminal in Santa Marta, um nach Bogota aufzubrechen… 70’000 Pesos habe ich fürs Ticket bezahlt… für 20h Busfahren, schon günstig gell:))

14.02.2008

Heute bin ich einmal mehr im Bus erwacht, das war wieder eine Tortour… 16h gefahren bisher, uff habe gar nicht gewusst das Bogota so weit oben liegt?!! Auf 26oo m.ü.Meer !! Wenn die Sonne nicht scheint, ist es hier oben verdammt kalt, vorallem Abends!! Puahh, aber selten unter 10 Grad. Jetzt weiss ich auch weshalb der Bus immer aufwärts gefahren ist, schliesslich musste er ja irgendwie auf diese Höhe gelangen:) Bogota ist eine wunderschöne statt, mit tausend Eindrücken! Vorallem aber ist sie riiiiiiisig. Ich staune immer wieder wie in den südamerikanischen Grosstätten der Verkehr trotz der Grösse noch fliessen kann, wow ich gratuliere allen Chauffeuren und Taxifahrern!! Als Neuling kann man sich gut und gerne verirren in dieser Stadt. Ich stehe vor einem kleinen Problem, ich möcht nämlich so schnell wie möglich nach Equador! Der Flug ist zu teuer und mit dem Bus extrem weit zu fahren!! In Kolumbien sind die Strassen teilweise in einem sehr miesen Zustand!! Marco und ich haben uns in einem gemütlichen Hostel im oberen Stadtteil eingenistet. Im Hostel Sue.Es ist sehr günstig und familiär. Man trifft dort allerhand Leute, aus allen Herren Länder.Wir gingen zusammen in die Innenstadt, und genossen ein traditionelles Mahl inmitten des Stadtdschungels. Wir waren beide sehr beeindruckt. Die Plaza Simon Bolivar hats mir mega angegetan, riesen gross, und all die alten Gebäude riesen gross, schön anenander gereiht!! Woww! Hostel konnte ich sogar noch an einem Joint saugen, danach gingen Marcos und ich nochmals raus auf die Gassen Bogotas, haben in einem noblen Restaurant einen Käseteller und guten Rotwein bestellt, wow das war vielleicht gut… mhhhh Danach stiegen wir noch in eine winzige Bar, um zwei pure Ruumgläser zur Verdauung zu geniessen… so war wieder ein interessanter und spannender Tag zu Ende gegangen… gute Nacht, slweep well in your Bettgestell :) )

15.02.2008

Habe zwar nicht besonders gut geschlafen, um 06.00h in der Früh war jedoch Tagwache. Blase und Darm wiesen mich schon seit Stunden darauf hin, das sie gerne entleehrt werden möchten! :) Habe heute Morgen sicher ganze 6 Seiten vom Tagebuch in den Blog getöggelet, manchmal scheissts mich schon an, aber langsam sehe ich, das ich nur noch paar Seiten habe, und dann nur noch das aktuelste schreiben muss! Einfach die Pixx und Movies sind mir noch ein Dorn im Auge, aber ich finde sicher eine Lösung, könnt mir aber gerne Tipps geben unter enzo_angebote@hotmail.com!! Gracias:) Zudem habe ich fast eine halbe Stunde mit meinem Junior Renato telefoniert und ebensolange mitem Schätzi :) hat echt gut getan, beide haben sich gefreut, und ich mich erst, woww !! WEnn man so lange alleine unterwex ist, tut es schon extrem gut, bekannte Stimmen zu hören in der eigenen Sprache!! Und Dank Skype ist es günstig und sehr praktisch, i love Skype…. and my honey :) Dann ging ich mit Marcos frühstücken in einem schnuckligen Kaffe! Er musste dann weiter mit dem Flugzeug Richtung Equador, und ich ging noch am selben Tag ans Busterminal, und bestellte ein Ticket für nach Pasto, um dann weiter nach Tulcan (Equador) zu gelangen. Marcos ist ein sehr netter junger Mann aus Argentinien. Er studiert dort informatik. Danach ging ich mit Janek nochmal in die Innenstadt. Er ist ein typischer Hieppie aus der Neuzeit. Kiffen, koksen und Party… Es wird halt auch vielmals von den jungen Leuten missbraucht, da hier Drogen nichts kosten, und dazu zu einer Qualität, wo die Drögeler in Europa nur träumen können!! Ein Gramm Kokain kostet hier rund 2-3 US-Dollar. Einige bleiben in Kolumbien hängen und sumpfen hier richtig ab, schade, weil man hier so vieles schönes erleben könnte!!

16.02.2008

Es ist Morgen in der Früh, einmal mehr im Bus erwacht! In Cali zwischenhalt. Es regnet und ist mega schwühl! Wir befinden uns auf der Strecke Bogota – Pasto, eine Distanz knappe 1000km. Der erste Bus, von dem ich sagen kann, woww echt bequem, gut gepolstert, und auch nicht übertrieben abgekühlt, ich fühlte mich wie im Flieger!! :) Der Platz zuvorderst hatte auch noch seine Vorteile, keiner vor mir… Beine strecken ohne Ende! Die ganze Fahrt dauerte rund 20h! Kolumbien ist der Hammer, so extrem abwechslungsreich, je weiter unten Richtung Süden wir fuhren, desto hügeliger wurde es! Am Meer ist es schön heiss und Flach, in den Hügeln so auf über 2000m hats schon mal Nebel und ist kühl! Die riesigen Berglandschaften wirken extrem auf einem, es gibt so viele Zerklüftete Berge, und die meisten sind bis oben grün, es sieht sehr schön aus!! Ca. 50-60km vor Pasto sind wir über ein Hochplateau gefahren das so eine so extrem üppige Vegetation aufwies und so schön wär anzusehen, ich konnte kaum aufhören wegzusehen. Dummerweise hatte ich mein Handy vergessen aufzuladen, und konnte keine Pixx und Movies machen, das hat mich ein wenig gestresst, ehrlich gesagt!! Auf den normalen Landkarten ist Tulcan noch auf kolumbianischen Boden, doch mein Sitznachbar im Bus hat mich des besseren belehrt, und gesagt das sei schon Equador, ich staunte nicht schlecht, und machte mich noch auf einen nächtlichen Grenzübergang gefasst… gesagt getan, hatte ich einen netten Mann der mir mit den Formalitäten und dem Gepäck half, so holte ich noch rasch die notwendigen Passtempel und Grenzwachkontrolle. Alberto, der obenerwähnte Sitznachbar hat mich begleitet, und auf mich gwartet… so entschlossen wir, nach der Grenze gleich was essen zu gehen! So erlabten wir uns, und ich ging dann in ein Hotel, das viel zu teuer war, für das was es bot, und Alberto ging dann noch weiter seiner Reise!! Er studiert in Equador Zahnmedizin, ist aber kolumbianer.

17.02.2008

Habe lange und super gepennt, die erste Nacht in Equador! Wer das Gefhühl hat, es sei überall im Land heiss, der hat sich mächtig getäuscht, hier oben auf 25oom wirds dann schon mal kühl wenn die Sonne nicht scheint, oder es Abend wird!! Leider habe ich einen schlechten Tag erwischt! Nun gut, ich ging nach dem duschen gleich frühstücken, und danach ein Internetkaffe aufsuchen, um wieder an meinem Blog zu schreiben, und den Liebsten Nachrichten zu schreiben! Dem Schätzi habe ich ein langes Mail geschrieben:) Ich verweilte mehr als drei Stunden am PC, und konnte wirklich sehr viele Seiten nachschreiben! Danach marschierte ich wieder 2km zum Hotel zurück, um zu packen, vorher ass ich noch eine Suppe und trank ein „Hugo natural sin assucar con aqua“ was so viel heisst wie ein natürlicher Brombeersaft ohne Zucker mit wasser gemacht. Die knallen überall Zucker rein, wenn die wüssten, wie ungesund das ist…. dafür rauchen sie nicht so viel wie wir, vorallem die Frauen rauchten sehr selten!! Auf dem Land fast gar nicht. Im Vorfeld bestellte ich noch ein Ticket um nach Quito (Hauptstadt von Equador) weiterzureisen, von dort ich dann weiter zum Cotopaxi Nationalpark gehen möchte, um den Berg zu besteigen, oder besser gesagt zu begehen! ;) Ca. um 12.30 h konnten wir dann mit dem Bus losfahren. Es war eine sehr abwechslungsreiche Fahrt mit vielen Zwischenstops. Es war wieder extrem hügelig, aber dafür mit super Strassen, wie ich sie in Südamerika noch nie gesehen habe!! Distanz bis Quito ca. 150km, man braucht dazu jedoch mehr als fünf Stunden, über all diese Pässe zu überwinden!! Manchmal wird es einem auch mulmig, da die Chauffeure recht Gas geben, und den Schwung auch gerne in den Kurven ausnützen, um möglichst wenig Leistung einzubussen. Kein Wunder auf diesen schönen Strassen! :) Vor den Mautstellen (Strassenzoll) kann es auch mal vorkommen, das sich die Fahrzuege stauen. Unterwegs stiegen immer wieder, ca. 4mal ganz nette Verkäufer ein, die einem allerlei essbares und CD’s feilboten. Der Handel ist die wichtigste Einnahmequellen der meisten Lateinamerikaner, und deshalb auch ein wenig ein Heiligtum der Einwohner… und die Leute werden mit Respekt behandelt, niemand wird schroff abgewiesen, ich staune über die Herzlichkeit der Leute!! Und möchte auch ein Stück des Geduld- und Leibeskuchen abschneiden, und mit in die Schweiz nehmen… So viel Geduld wie die Leute hier haben, ist bei uns undenkbar… sry wenn ich mich wiederhole… aber es muss einfach mit Nachdruck erwähnt werden!! So nun, ist die Reise zu Ende, und ein netter Taxi Chauffeur hat mich zum Hotel Central gebracht, wo ich günstig untergebracht bin, für 6 us dollar, mit einem samtig weichen Bett!! Da werde ich wie ein Murmeltier schlafen!! :) Nachdem ich das Zimmer bezogen habe, ging ich die Gassen hoch in denen ich wohnte, und ca. nach einem Km marschieren stand ich vor einem Wunderschönen riesigen Palatz mit grossen Kirchen, Amtsgebäuden, Statuen, Monumente, einfach traumhaft, und alles schön sauber gehalten, überall Polizisten, man muss einfach keine Angst haben, es wird so viel übertrieben mit der Kriminalität, dabei wenn man in Zürich oder Bern am Bahnhof steht, hat man 1omal mehr zu befürchten als hier!! Also danke für den schönen (verregneten) Tag :)

18.02.2008

Wow wieder gut geschlafen auf dem Bettchen, weich ist geil:) In Kolumbien haben Mehrheitlich harte Bette! Gestern Abend ging ich nach dem Internetkaffe- Aufenthalt so gegen halb elf, elf die Gasse runter ins Hotel. Habe zweimal vergeblich geläutet, und draussen gewartet, in dieser Zeit ist neben mir ein komischer Typ gestanden, der plötzlich seine Tasche mit voller Wucht zu Boden schleuderte, und komisches wirres Zeug schwafelte… ich schaute ihn an, er sah sehr mitgenommen aus, ich weiss nicht ob er unter Alkohol-und, oder Drogeneinfluss stand, jedenfalls distanzierte ich mich relativ rasch von ihm, und ging zu einer Gruppe Männer, von denen der andere mir nochmal geholfen hat, die Hotelleute aus dem Bett zu holen. Keine 30 Sekunden, und schon hörte man von innen die Schlüssel rascheln, und dann wurde auch das Licht angemacht, der Senor sah mich gar nicht freundlich an, und ich entschuldigte mich mit einem “ disculpe, perdon“ , das ihn offenbar auch nicht gross beeindruckt zu haben scheint…. dies noch rasch zu gestern Nacht:) so bin ich nun die Gasse hochgegangen und genoss ein gutes Desayuno (Frühstück) und las noch ein wenig im lonly planet über Peru… da ich heute mit dem Flugzeug nach Guayaquill weiterreise, wo das Wetter besser ist, da es in Küstennähe ist!! Und somit auch auf Meereshoehe!! Das Taxi brachte mich zum nationalen Flughafen, wo ich bei AeroGal gleich ein Ticket löste, und dann eine Stunde warten musste um weiterresen zu können…so ich bin gut angekommen… auf dem kurzen Flug von nur ca. 20min. gerieten wir in eine mega Turbulenz, das Vögelchen wurde fast runtergeholt bei dieser Schüttelaktion :) ) auf jedenfall sass das Boarding-Personal gleich neben einem freien Sitz ab, da sie am Essen und Getränke verteilen waren!! Das Flugzeug von AeroGal (Galapagos) war sehr modern, die Bedienung OK!! Als ich nach einer geglückten Landung den Flughafen Guayaquil sah, staunte ich nicht schlecht, top modern, geile Architektur, und top sauber, wirklich! Ich muss dem Staat Ecuador danken, für die Ordnung und Sauberkeit, etwas besser als in Kolumbien, und zehn mahl besser als in Venezuela!! Das Taxi fuhr mich ins nächste Internetkaffe, wo ich gleich wieder mega viel erledigen konnte. Gleichzeitig fing es plötzlich wie aus Kübeln runterzugiessen, unglaublich, die Strassen waren voll Wasser. Und hier auf Meereshöhe ist es wieder extrem warm und tüppig!! Habe viele Videos sortiert auf dem Handy, und vom Handy auf den Memorystick kopiert… das sammelt sich aber ganz schön was an… wowww ihr werdet es kaum glauben!!! Jetzt gehe ich gleich no zu einer Movistar (Moilfunk-Anbieter) eine Sim-Karte kaufen, damit ich etwas flexiber bin, denn hier in Ecuador hat Swisscom kein Abkommen, das heisst mein Handy hat hier Funkstille!! So danach gehe ich zum Busterminal und reise noch gleichentags weiter über die peruanische Grenze!

Ich staunte nicht schlecht als ich vor dem Einkauscenter stand, riesengross und topmodern. Danach bezog ich mein Hotel(Hotel Alexander), habe noch ein gutes Nachtessen genossen, und schliesslich ging enzo müde, aber zufrieden in die Heja:)

19.02.2008

Das war jetzt halt mal Luxus, 30 US-Dollar für eine Bleibe auszugeben!! Für dieses Geld kriegt man schon was gutes in Südamerika! Heute werde ich wieder viel im Internet erledigen, mal sehen, ob überhaupt noch Geld auf meinen Kontis liegt… hehe und ob ich gleich wieder in die Schweiz zurückmuss… wow jetzt hatte ich aber wieder eine lange Internetpräsenz ! Es wird langsam Zeit Richtung Süden aufzubrechen. In ein paar Stunden werde ich dies tun, und zwar nach Peru, von Guayaquil nach Lima, und in Tumbes einmal übernachten, danach weiter mit dem Ticket bis Lima!! Habe jetz alles was Kontis anbelangt voll unter Kontrolle, habe alle Bankinstitute auf dem Browser als Bookmark gespeichert, bis zum login, so kann ich nur noch das login der einzelnen Institute machen und schwups, zeigts mir alles an. Das ist schon wichtig, man muss die Kontrolle übers Geld haben, sonst wirds teuer, wenn man es versäumt aufzupassen!! Vor meine Abreise hatte ich PortableApps auf meinen Memorystick gespeichtert, bzw. installiert, das ist ein sehr schlaues Programm, das es einem ermöglicht, Programme auf dem Stick laufen zu lassen, die man sonst auf der Festplatte gespeichert hat, und zum Teil sind sie sogar noch ein wenig abgespeckt, damit sie nicht so vill Speicherplatz benötigen. Man hat da Programme drauf wie: Browser (Firefox, Opera) Mailprogramm wie Outlook, Mozilla Thunderbird, Video Player, Office Suite zum Beispiel OpenOffice, ein OpenSource Projekt, das es schon sehr lange gibt, und von SunMicrosystem auch als Kaufversion vertrieben wird, mit CD-DVD und Handbuch, aber immer noch viel günstiger als Mircorsofts MS Office :) Mann kriegt für Portable Apps alles in allem ca. 40 PRogramme die auf dem Stick lauffähig sind!! Man ist so extrem flexibel, in jeder Hinsicht!! So jetzt bleibe ich noch eine Nacht in Guayaquil, danach reise ich mit dem Bus gen Lima!!

20.02.2008

Wieder eine supern Nacht verbracht verbracht! Eigentlich wollte ich ja nach Lima fliegen, aber hatte leider kein günstiges Ticket gefunden! Die haben für die Gringos und Europär spezielle Tarife,zum Teil Schweinerei was da geboten wird :( … einige Zeit später… nur sitze ich im Bus für nach von Guayaquil nach Tumbes, und dann Richtung Lima!! Von Lima aus hoffe ich dann in Cusco und Machu Pichu schönes Wetter zu haben!!…paar Stunden später… Frontera (Grenze Ecuador-Peru) . Extrem interessant was ich auf der Reise bisher alles gesehen habe..Pferde die am Strassenrand weiden, herumstrolchende Hunde, tausende von KM2 grosse Bananenplantagen, Ueberschwemmungen vom vielen Regen in den letzten Tagen! Arme Leute, Bettler die immer in den Bus kommen, Kakao Plantagen… wäre ich geflogen hätte ich dies alles nie gesehen!! Erwähnenswert ist auch der sehr schlechte Zustand der Panamericana (Strasse von Alaska bis Feuerland Chile Argentinen) ca. 15’000km lang. Im Andengebiet hingegen, sind die Strassen in einem 1-A Zustand! Die Reise hat sich wegen des schlechten Wetters und dem dadurch verursachten höheren Verkehrsaufkommen verzögert! So die Grenze ist passiert… Adios Ecuador, Benvenido a Peru :) Die Leute sind spürbar offener und persönlicher als in Ecuador, das merkt man gleich !! Angekommen in Tumbes, wurde ich auch schon vom Moto-Taxi Chauffeur Fidel, so heisst er, angeheurt um mich ins Hotel zu bringen!! Ein Mototaxi ist ein Töff, der hinten einen Aufbau hat, wo zwei bis drei Leute Platz finden. Ein günstiges und flinkes Verkehrsmittel, wenn viel Verkehr ist, kommt man mit dem schmalen Ding überall sehr gut durch!! 50 Nuevo Sol habe ich für das Hotel bezahlt, ich glaube tatsächlich das Ausländer mehr bezahlen. Aber es war ok da drinn, und man hatte auch noch Internet!! Ausser dem schmutzigen Teppich, und dem geblufftem Warmwasser im Zimmeund Bad ist mir nichts aufgefallen!! Buenas noches, hasta manana….

21.02.2008

Kaum zu glauben, Morgen sind es erst vier Wochen seit ich auf dem Südamerikanischen Kontinent bin! Mir kommt es vor, als wäre ich schon ewig hier!! hab super gepfüüselet und scho gefrühstückt ein „desayuno americano“ ist Rührei, oder gebratene Eier, mit Hugo natural (frische Fruchtsaft) zwei Weggli und Butter und konfitüre!! Der Preis variiert zwischen 1.5 und 2.5 usdollar für ein Frühstück!! Woww jetzt reisen wir schon über eine halbe Stunde der Ocean Küste entlang! So macht reisen echt Spass!! Es ist mir selten langweilig, man hat so viele Dinge die man sieht, unglaublich!! Fidel der nette Chauffeur hat nun meine e-mail Adresse, ich werde ihm dann mal ein Bild von ihm und seinem Taxi schicken, der wird sich bestimmt mega freuen… es hat ihn schon ein wenig gestresst das ich gleich am nächsten Tag wieder abgereist bin. Aber das Tumbes hat mich jetz überhaupt nicht gereizt, ausser dem Fluss mit der schönen Metallbrücke!! Habe soeben die erste Abwasserreinigungsanglage gesichtet die ich in Südamerika überhaupt mal gesehen habe! Auch hier werden sie sich mal über die Umwelt Gedanken machen müssen! Weil die Leute hier müssen noch verdammt viel lernen!! Es gibt noch viel zu tun! Wie vor 20 Jahren in Italien, das war genau das selbe, heute siehts da unten schon viel, viel besser aus! Ansonsten muss ich sagen, haben die hier eine super technische Infrastruktur. Interessant, jetzt fahren wir seit Stunden nur noch durch die Wüste, sieht ja auch noch geil aus. Eine sehr abwechslungsreiche Gegend, Peru ist aber auch ein riesiges Land, halt auch mit vielen armen Leuten!! Vom Bus aus sieht man extrem viel was so neber der Strasse abgeht! Die Leute durchstöbern den Abfall, in der Hoffnung, noch was essbares zu finden! Ueberall liegt viel Dreck rum, zum Glück wird in den grösseren Städten Südamerikas auf die Sauberkeit geachtet, nicht perfekt wie bei uns, aber im tolerierbaren Bereich!! Quitto war in dieser Beziehung absolut das beste Beispiel, und überall und alles gut bewacht!!

22.02.2008

Nachdem ich gefrühstückt hatte, und das Hotel bezogen, musste ich mich unbedingt noch ein wenig hinlegen, ich war immer noch mega geschafft von der letzten Busreise. So 20h an einem Stück zu reisen geht halt auch nicht spurlos an einem vorbei! Die Wäsche habe ich zum waschen gebracht, 2kg haben umgerechnet ca. 2.5 Dollar gekostet, geht noch, für das man es in 2h abholen kann!! :) Ich hoffe das in den Anden das Wetter nicht allzu verrückt spielt, immer wenn ich nachschaue, siehts mies aus. Ich gehe einfach mal rauf, egal, wichtig ist einfach nach Cusco zu kommen, und dann mit der Eisenbahn nach Machu Picchu zu gelangen… Ehrlich gesagt, ich kann es kaum erwarten. Danach werde ich weiter Richtung La Paz Bolivien Richtung Titicacasee weiterreisen, und von dort dann Richtung Chile und Argentinien.

23.08.2008

Super gepfuust mit Ohrstöpsel, anders leider nicht möglich, wir sind hier in einer Zehnmillionen Stadt!;) Nach 7.5h total erholt und mit frischem Tatendrang! Nach dem Frühstück bin ich dann mit dem Busm, ca. zehn Minuten ans Meer gefahren, es war fantastisch, modern und wirklich gepflegt sah es aus, wowww sehr beeindruckt haben mich zwei Hochhäuser, das eine war ein Hotel und das andere irgend eine bekannte Firma von Südamerika. Habe davon einige Fotos gemacht. Ehrlich, Lima ist eine ausgezeichnete, saubere und schöne Stadt, in der man sich wohl und sicher fühlt… überall Polizisten, sogar im Hotel kann es vorkommen das man von der Polizei untersucht wird, bzw. Passkontrolle, dann wird das Einreise und das vorausseichtliche Ausreisedatum aufgeschrieben. Das einizig wirklich schlechte ist die miese Luft, bei dem schon feuchtheissen Klima, viele habe n chronische Atemwegerkrankungen. Katalysatoren kennen die hier nicht! Der Stadtteil in dem ich wohne heisst Lince, das Essen hier ist sehr gut, und auch nicht sehr teuer. Am liebsten esse ich tagsüber nichts, nur Frischgepresste Fruchtsäfte, und dann haue ich am Abend meistens was rein! Tatsächlich, gestern Abend habe ich beim Chinesen eine grosse Fleischsuppe bestellt, habe damit gerechnet noch ein Menu zu bestellen, doch als ich die Suppe zu Ende gegessen habe, hatte ich absolut keinen hunger mehr! :) Fleisch und Teigwaren war der Löwenanteil dieser Suppe. Ansonsten bin ich eher nicht so unternehmungslustig, ich habe viel Internetpräsenz, lerne ein wenig spanisch, und so geht die Zeit auch schnell vorbei!! Auch bin ich mit meinem Application Apps beschäftigt, habe vor einigen Tagen schon mal davon erzählt, sehr, sehr praktisch!!

24.02.2008

Habe vorige Nacht noch das Hostel gewechselt, hätte ich besser unterlassen… kaum zu glauben, aber das war selbst für den abgebrühten Enzo zu viel des Guten!! Ich kam mir vor wie in einem Bordell, was da gestöhnt und gevögelt wurde, kaum zu glauben!! ehrlich, beschämenswert, die nahmen absolut keine Rücksicht auf die anderen Hotelgäste. Türe zugeschlagen, dann wieder gevögelt, die ganze Nacht dauerte das Prozedere. Und am Morgen gings dann gleich weiter… an der Reception habe ich mich dann auch entsprechend beschwert. Mit Kritik umzugehen, fällt den peruanern nicht leicht!! Mir scheissegal, ich habe ja schliesslich genug bezahlt für diesen Schweinestall!!:) die Weiber haben ja gestöhnt wie wenn sie von einem Sadisten gequält worden waren :) ) (vielleicht war es auch immer die selbe Hure) Und wenn ich dann noch ein Typ stöhnen höre, löscht es mir dann definitiv ab.. so war es dann auch, nach dem duschen habe ich das Hotel sofort verlassen, und bin mit dem Taxi ans Busterminal „Cruz del Sur“ gefahren und habe ein Ticket nach Cusco bestellt… jetzt noch ein paar Stunden warten, danach gehts dann wieder 20h weiter mit der Reise!!

So, nun stöberte ich noch ein wenig im Stadttil Lince von Lima umher, und suchte nach einem Laden, der frisch gepresste Säfte anbietet, und habe diesen auch bald einmal gefunden. Da ich das Ticket nicht reserviert habe, hatte es erst gegen Abend einen Bus Richtung Cusco!! Egal, ich schlug meine Zeit mit Internetpräsenz tod, und ging noch für zwei Stunden in die Innenstadt von Lima. Woww das war ja ein echt schönes Erlebnis, wie sauber und ordentlich die Innenstadt war! Die Eroberer und Konquistatoren prägen jeden Platz in Südamerika, Bolivar und Prat sowie San Martin und wie sie alle geheissen haben mögen !Lima zählt so gegen 8 mioEinwohner! Allgemein ist der öV in Südamerika sehr gut erschlossen und auch entsprechend gut organisiert!! Danach gings wieder zurück zum Bus-Terminal Cruz del Sur. Nochmal kurz ins Internet, anschliessend bin ich einchecken gegangen. Es war echt schön, durch die Agglomeration Lima zu fahren. Sehr schöne Quartiere, Park, wo verliebte am rumknutschen waren, dann konnte man noch einen wunderbaren Sonnenuntergang bewundern! Es war eine Superstimmung im Bus, da es am eindunkeln war, konnte ich leider von der Landschaft leider nicht mehr viel sehen. Es war jedoch klar, das man vom flachen Lima richtung Anden fuhr, deshalb Tendenz steigend:) Schlafen im Bus ist und bleibt ein Ereignis das mit viel Aufopferung zu tun hat, ausser man hat keinen Sitznachbar, oder Bus-Cama.

25.02.2008

In den frühen Morgenstunden passierten wir einen über 4000m hohen Pass, ich war noch schlafgetrunken, und vor allem glaubt mir, es war mir so schwindlig, ich glaubte gleich zu kollabieren, oder ohnmächtig zu werden. Ein echt komisches Gefühl! Aber dann allmählich fing mein Blutkreislauf sich mit der neuten Situation abzufinden… und es ging rauf und runter von einem Pass zum anderen, weit weit in die schöne Andenlandschaft Richung Cusco!! Zum Teil hatte es Gegenden, die deren in der Schweiz glichen, wunderbares Gefühl, wenn du tausende von km von deiner Heimat entfernt plötzlich nochg Aehnlichkeiten antriffst, das tut echt gut!! :) Bei uns in Alpenraum liegt die Baumgrenze ca. auf 1600m bis 1800m.ü.Meer, hier in den Anden so zwischen 3800 und 4300m ü . Meer ! Ich freue mich übrigens auf feedbacks mit technischen Angaben, meine Angaben bitte ohne Gewähr geniessen, ich frage halt viel die Leute, und kann deshalb auch nicht garantieren das alles stimmt was mir geantwortet wird von den Einheimischen! Man sagte mir im Vorfeld, das die Reise von Lima nach Cusco ca. 16h dauern würde. Es wurden jedoch deren 21h!:) So lange sitzen ist stone hard… obwohl man die Sitze neigen kann. In den Camas (Busbetten) kann man sie mehr neigen, und sie sind breiter und aus Leder! Kosten dann auch entsprechend mehr! Cusco kommt uns immer näher… und der grosse Augenblick….hinter einer grossen Kurve dann offenbarte sich uns den wirklich hübschen Anblick von der Inkahauptstadt Cusco auf 3200m liegend. So wunderschön auf dem Plateau liegend, und umgeben von vielen vielen Bergen in ebenso vielen Farben. Kaum im Terminal eingetroffen war auch schon eine nette Peruanerin vor Ort, die uns gleich eine Unterkunft besorgte bei sich im Hostel, etwas auf der Höhe liegend. Die Plaza der Armas war mit einer ca. 1km langen Gasse verbunden mit dem Hostel in dem wir wohnten. Es ging da recht steil den Hang rauf, und man kam ins schnaufen, und herzklopfen war angesagt!! Die Plaza leuchtete in der Nacht wunderschön gelb mit den Lichtern. Es hatte eine hübsche Kathedrale und ein paar Regierungsgebäude, die das ganze noch in einem speziellen Licht erscheinen liess. Auch hatte es zwei gemütliche Restaurants mit Balkon, von dort man dann auch ganz gute Fotos machen konnte. Hatte noch was feines gegessen, danach ging ich noch ein Ticket reservieren, um dann am n ächsten Tag Ollantayambo per Taxi anzusteurn, um danach mit dem Zug Richtung Agua Calientes zu fahren, um schlussentlich nach Machu Picchu zu fahren mit dem Bus. Leider hatte ich an diesem Tag vom vielen Reisen und der Höhe immer etwas Kopfschmerzen, und ich war da schon etwas gewohnt regelmässig Aspirin zu schlucken. Leider!! Dafür sind die Pillen spott billig:) 2.7 nuevo Sol (peruanische Währung) das währen also nicht ganz einen US-Dollar. Nach dem Essen gings mir dann auch wieder besser, und so um halbelf bin ich dann ins Bett gegangen…pfuus guet!! :)

26,02,2008 Obwohl das Bett alles andere als bequem war, konnte ich doch gut schlafen. Heute musste ich sehr früh aufstehen (5,45h), um nach Machu Picchu zu gehen.So bin ich dann mit dem Taxi um ca. 07.00 losgefahren von Cusco, damit ich in Ollantayambo rechtzeitig den Zug erwische. Es war super Wetter und ich konnte von der schönen, immensen Andenumgebung atemberaubende Fotos machen. So konnte ich wie gesagt pünktlich den Zug besteigen, um nach Agua Calientes zu gelangen!! Von dort es dann mit dem Bus in 25Min. direkt nach Machu Picchu ging. Der Zug schlängelt sich sehr langsam auf seiner schmalen Spur durch das Urubamba Tal hindurch, weit weit ins Tal hinein. Einzigartig und abwechslungsreiche Vegetation, man hat sich einiges zu erzählen, und draussen immer was zu sehen. Viele arme Indianer leben an der Eisenbahnstrecke. Die einenhalb Stunden gingen recht schnell vorbei, die der Zug benötigte, um ans Ziel zu gelangen. Dort angekommen, war man dem Ziel „Machu Picchu“ ein grosses Stück näher gekommen. Die Preise für Eisenbahn und Bus in dieser Region sind verglichen mit dem Rest des Landes immens. Der Service, die Infrastruktur stimmt jedoch vollends, vorallem wie gesagt das Preis/Leistungsverhältnis!Dann fuhr der Bus langsam den Berg hoch… dem sehnlichst erwarteten…dem unvorstellbaren Bauwerk der Inka Dynastie „MachuPicchu“ Ich war total beeindruckt… und nach den ersten Impressionen eilte ich rasch zum Eingang des Waynapicchu, das ist der Bergspitz, der die Stadt so beschützend erscheinen lässt. Ca. 300m höher als die Stadt, und brutal steil zum erklimmen, man ist wenn man oben angekommen ist sehr erleichtert und glücklich das man diesen Masotripp geschafft hat!!!:)) So ohne Coca Blätter weiss ich bis heute nicht wie ich da raufgekommen wäre…. :) Und die Anzahl Leute (Besucher) ist auf 400 limitiert! Ich war der 347. Aufsteiger, man trug sich in einem Buch ein beim Aufstieg, sowie beim verlassen. Traumhaft diese Aussicht! An gewissen Stellen wird es dann auch recht gefährlich, es wird volle Konzentration verlangt, wenn man nicht en paar hundert Meter weiter unten zerquetscht liegen bleiben will:)) Das Glücksgefühl ist enstsprechend gross, wenn man den Aufstieg geschafft hat. Es ist eine Energiegeladene Umgebung. Der ´Nebel trübte leider den ultimativen Megakick. Nachdem ich was kleines gegessen habe, machte ich mich wieder auf den Rückweg. Wenn man bedenkt wie viele Jahrhunderte die Stadt unenteckt geblieben ist. Der helle Wahnsinn. Es lohnt sich darüber nachzulesen, und Google zu konsultieren! Ich musste mein Zugticket mutieren lassen, da ich ansonsten zu lange auf den Zug warten musste. Das hat zwar wider viel Geld gekostet, dafür hatte ich dann ein 1.Klass Ticket und noch besser gepolsterte Sitze als in der 0815 Klasse:)) Da war noch Essen dabei, ein Clown mit einem gestrickten Lama, oder Alcapa der Witze und Faxen machte, gröhl, und eine Modeshow, so von Peru Mann und Frau, war echt kuuhl gemacht!! In Ollantayambo angekommen, konnte ich für sage und schreibe 30 nuevo Soles zurück nach Cusco mit dem Taxi. Das sind gut drei Stunden fahren, anhalten andere Leute mitnehmen und so weiter. Ich lud den Taxifahrer anschliessend zum Nachtessen ein. Hätte ich besser nicht gemacht, denn ich ass wieder etwas, das der Darm wieder in flüssiger Form von sich gab, auf gut Deutsch, Durchfall, uahhh schon wieder, ehrlich, ich hatte es langsam satt immer diese Scheissereien…. und dann noch die Höhe die mir auch zu schaffen machte!! Es verging bisher keine Woche ohne Dünnschiss, unvorstellbar…!! Von da an durfte ich drei Tage lang leiden, und wenns dir so SCHEISSE geht und du noch weit reisen musst, ja dann machts echt keinen Spass mehr!! So entschloss ich trotz wiederlichen Úmständen meine Reise Richtung Puno, Copacabana (Bolivien, Titicacasee) fortzusetzen!! Ich hatte Kopfschmerzen, und es war mir die ganze Zeit kotzübel :(

27.02.2008 Die Reise von Cusco nach Puno war einmal mehr sehr schön und abwechslungsreich. Die vielen Hochplateaus in den Anden bieten einem extrem viel fürs Auge, man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst gesehen hat! In Puno angelangt, die letzte grosse Stadt in Peru vor der Grenze, konnte ich gleich einen Anschlussbus besteigen, der dann Richtung Bolivien Copacabana fuhr. Die Fahrt dauerte gut vier stunden, und war auch sehr interessant, mit den vielen Kartoffel, Mais und Weizenfeldern, und dem vielen Wasser das sich angesammelt hat!! Am Zoll dann verlief alles reibungslos! Es hatte sehr viele Alcapas, viel mehr als ich in Peru gesehen hatte, und Lamas. In Copacabana bezog ich dann auf anraten eines CH-Pärchens hin, ein schönes Zimmer im Hotel La Cupola in Copacabana. Es wird von einem deutschen geführt, ist sehr sauber, und lieb eingerichtet. Man hat gute Sicht auf den Titicacasee. Etwas teuter, aber es war sich das Geld echt wert, auch da stimmte das Preis/Leistungsverhältnis. Da ich jedoch krank war, konnte ich all die Vorzüge gar nicht richtig geniessen. Eine Thermoskanne voll Coca Tee brachte mich dann allmählich wieder auf die Beine, ich lag zwei Tage im Bett und habe nichts anderes gemacht als geschlafen und gelesen. Leider reichte es nicht für eine vollständige Genesung, so bin ich dann trotz elendfühlens weitergezogen, Richtung… Ihr werdets dann schon sehen, juhui i säge nüüt hehe…. –> 28.02.2008 So lag ich dann halt im Bett und schlief mich in den Tag…über viel nachgedacht und gelesen!

29.02.2008….. Mit viel Ueberwindung musste ich meine Reise wieder in Angriff nehmen und fuhr ca. um 10.00h Morgens mit dem Taxi von Copacabana nach La Paz (Hauptstadt v. Bolivien). Die 50 Dollar habe ich gerne bezahlt für fast 3h Autofahren. Bei Durchfall ist man doch im Taxi einiges flexibler für rasches anhalten, um gewisse Geschäfte zu erledigen:))*****ORT VON FAEHRE……..

Wir fuhren von einem Pass über den andern, unvorstellbar, was man da alles sieht weit in die Ferne… so musste wir auch noch kurz auf die Fähre. Kubische Fährschiffe, ca. 5-8 Stk. gelichzeitig, aus Holz mit einem kleineren ca. 50PS Aussenboarder – Motor. Die Reise dauerte fast drei Stunden, man darf dabei nie vergessen, das Auto- und Busfahren, höchste Konzentration erfordern, da es Strassenabschnitte gibt, die mit Löcher nur so übersäht sind. Auch Steinschlag ist in den felsigen Anden keine Seltenheit! Ich sage es zum x-ten mal, die Landschaften die man auf so einem Andentripp sieht, ist unvorstellbar, wunderbar, mirakulös:) Die unendlichen Ebenen, und dann rundum wunderschöne Bergkämme, zum Teil mit Schneebedeckter Spitze, Vulkane, ich werde dann einige mit Namen nennen, sobald ich es herausgefunden habe… einfach mega!!! Da ich so schnell reise, habe ich kaum Zeit alles richtig verarbeiten zu können, von einem Ereignis zum anderen… verrrückt muss man sein! Aber es hat wirklich auch seinen Reiz auf diese Weise zu reisen. Immer und überall Bauernfrauen mit bunten Trachten, egal ob Peru oder Bolivien, sie sind hier und überall anzutreffen, ob auf 3500 m ü. Meer oder auf 5000 m du siehst sie einfach überall!! :) Meistens hat die Mamma oder das Grosi oder vielfach beide noch ein schnusiges Baby auf dem Rücken mittragen. Die Bolivianer ähneln den Asiaten noch mehr als die Peruaner, obschon es quasi dieselbe Rasse ist. Ich nenne Sie Eskimos der Anden. Sehr liebenswerte und hilfsbereite Menschen, die gezeichnet sind vom harten Klima das auf dieser Höhe herrscht. Man muss sich lange an ihr Aeusseres gewöhnen, da sie irgendwie fast alle gleich aussehen. Respekt hatte ich in einem Vorort von La Paz vor einem fast 2m grossen Wächter mit geladener „Pumpaction“ , (eine Art Schrotflinte, wo man verschiedenste Munition, Projektile verwenden kann, und damit ganze Motorblocks zu Schrott schiessen kann, geschweige denn was mit einem Torso passieren würde, wenn er von einem solchen Teil getroffen wird…) der den Eingang einer Bank bewachte. Ich fragte ihn ganz nett, ob dieser Bankomat wohl funktionieren würde, er schaute mich zuerst mit ernster Miene an, etwas grimmig und verwundert, da er sofort wusste, schon von meinem äusseren her gesehen, das ich nicht von der Gegend sein könnte. Als ich dann bei meiner in meinem Hobbyspanisch fragenden Haltung ein wenig lächelte, erwiederte dieser mir auch ein Lächeln, und dachte wohl für sich, was das für ein komischer Vogel ist, der sich traut einen Berg was zu fragen?!

Immer wenn man meint das der Bus jetzt nun entlich wirklich nur noch talwärts fährt, ist er bereits wieder den nächsten Pass in Angriff nehmend!! Ehrlich gesagt könnte ich in diesem rauhen Klima nicht leben. Dann entlich Bolivien langsam aber sicher Adieu sagen mittels „Tarjeta internacional Entrada-Salir“ das man am besten, gelich wenn man ein Land betreten hat in den Passs steckt, damit man es bei der Ausreise zur Hand hat, ansonsten verlangen sie 5 US-Dollar um ein neues auszustellen. So, die Grenze Peru Richtung Chile ist nun verlassen, jetzt noch eine gute Stunde bergauf fahren, bis zum Chile-Checkpoint oder Grenzübergang, Chungara heisst er, neben dran ein wunderschöner Vulkan, 6050m hoch. Der Pass selber der Grenzübergangs liegt auf ca. knapp 5000 m.ü. Meer. Die Zöllner in Chile nehmen es genau, wir mussten alle Gepaeck aus dem Bus nehmen und nach den Formalitäten durch den Röntgenapparat mittels Förderband durchlaufen lassen. Danach konnten wir jedoch gehen. Obendrein konnten wir einen Hammergeilen S0nnenuntergang erleben, und die umliegenden weissen Bergspitzen, leuchteten Blutrot im Abendrot…wowwwww!! So ging die Reise weiter Richtung chilenische Küste. Da ich nicht schlafen konnte und etwas aufgeregt war ,wegen dem unbekannten Arica, das unser nächstes Ziel war, bewunderte ich in dieser Nacht den Sternenhimmel.. danach sind wir ein Nachtessen einnehmen gegangen, ich musste wieder mal auf die Toilette und sah das die Leute mit Wassereimern ihre Kacke runterspülten, so ging ich daran vorbei, und tätigte mein flüssiges Geschäft draussen, und schaute wieder nach oben, zum glück, dachte ich im nachhinein, denn die Sterne schienen zum greifen nah…wowww wie damals in Venezuela im Canaima Gebiet, jetz einfach paar tausen Meter höher, und dadurch noch klarer, noch näher und so sah ich die Michlstrasse in einer Klarheit wie ich sie noch nie von blossem Auge sehen durfte, daneben sah ich ein helles Sterngebilde, das wie eine Galaxie auszusehen schien, und ich mir echt nicht mehr sicher war, ob dies tatsächlich sein könnte, dies werde ich auch noch irgendwie tun, freue mich wenn ihr da mithelft, wenn es euch interessiert, da ich es eh wieder vergessen werde :) ) So gings weiter Richtung Arica, ich konnte schon die ersten Palmen ausmachen, als vorher schon viele Bäume, die wie Olivenbäume aussahen erblicken konnte, und ich daran ging, meinen Pullover auszuziehen, und meine Jacke in der Tasche verstaute. Dann den Lichtern entgegen kamen wir in die kleinere mega schöne Stadt Arica. Dort gleich gegenüber des Busterminals bezog ich das Hostel Residencial Tres Soles, von einer netten Familie geführt, die alle englisch sprachen.

01.03.2008

ohhh super geschlafen! Das Klima da unten, einfach herrlich! Da bin ich gleich nach dem Frühstück in die City gefahren, und habe meinen ersten wirklichen Chile-Tag mega genossen. Die moderne Kleinstadt ist mir ans Herz gewachsen, bin wieder völlig gesund und happy. Arica hat noch aus alter Zeit zwei Dampflocks draussen ausgestellt die von Arica nach Lima fuhr. Es gibt zur Zeit noch eine Eisenbahn die von Arica nach Peru fährt. Die Strecke nach Lima war 457km lang, und überwand eine Höhe von 4700m. Wahnsinn wenn man bedenkt mit Dampfantrieb so viel Gewicht zu überwinden. Am Abend quatschte mich noch eine aufdringliche Wahrsagerin an, es war mega peinlich, sie war so aufdringlich!! Danach im späteren Nachmittag machte ich mich auf, Richtung Süden, in eine noch grössere und schönere Stadt, das Wellenreitparadies „Iquique“ paar hundert km weiter südlich. Auf dieser Reise konnte ich wieder mondähliche Landschaften bewundern. Der Vogel abgeschossen hat auf dieser Reise jedoch der Bus Chauffeur. Er hielt einmal kurz an um was zu kaufen, da wollte ich noch schnell eine Cigarette rauchen, und er meinte, es sei kein Problem, ich soll ruhig in der Kabine weiterrauchen, ich dachte zuerst nich richtig gehört zu haben, und schaute ihn ungläubig an, und er winkte mir abermals zu, und liess mich wissen, das er es ernst meinte…:)) Daniel, so heisst er, und sein Komplize (Co-Piolot) Alfredo warem am Witze reissen. Trotz kleineren Verständigungsproblemen, hatten wir es extrem lustig, und ich hatte perfekte Aussicht in der Kabine, um Fotos und Videos zu machen!! Der modern ausgestattete Bus ist ein Mercedes, und so wie er meinte sind diese die besten auf Chiles Strassen! Wieder konnten wir einen wirklich schönen Sonnenuntergang geniessen. Eine Weile später dann die nächste Ueberraschung, gleich nach einer grossen Kurve „Iquique by night“ auf ca. 1000m Höhe, tausende von Lichtern, es sah überwältigend aus!! Ich konnte es richtig spüren, das es mir hier gefallen wird!! So waren nur noch ca. 10 Minuten zu fahren bis zum Terminal. Daniel der Chauffeur hat mich so herzlich umarmt, er freute sich einen so offenen Europäer kennengelernt zu haben. Dann fuhr ich einmal mehr mit dem Taxi zum Hostal, also genau gesagt zur Jugendherberge “ International Hosteling Backpackers“ . Es waren mega viele Leute dort, Musik ertönte, der Fernseher lautstark zu hören, und alle schienen mega zufrieden zu sein!! Da lernt man dann auch sehr viele Leute aus allen Herren Länder kennen.

02.03.2008

Habe perfekt geschlafen, es ist eine wirklich sehr moderne und saubere Unterkunft, auf die man gerne Stolz ist. Sie wird von jungen Einheimischen geführt! Im Preis inbegriffen ist ein leckeres aber einfache Frühstück mit sehr gutem Nescaffee:)) So bin ich dann halt in Iquique auf Erkundungstour gegangen, war zuerst wie in Arica zuerst am Hafen, schwatzte hier und mal da mit einem Fischer, der mir alle möglichen Informationen zukommen liess, die ich gerne wissen wollte. Er liess mich wissen, das Fischer zu sein, kein Zuckerlecken ist. Da man Abends rausgeht und am Morgen früh wieder zurückkehrt, das heisst man übernachtet auf dem Fischerkahn! Puahhh Wieder sah ich hunderte von Pelikane und Möven die wie wahnsinnig darauf warteten das die Fischer, die am Fische metzgen waren, ihnen einen Happen Fisch zuwarfen! Das bunte treiben am Hafen muss man einfach gesehen haben. Hier gibt es auch grosse Einkaufscenter. Das liess ich mir auch nicht entgehen. Der Tag ging dann auch sehr schnell zu Ende, und ich freute mich aufs Körbchen :) .

03.03.2008

Uff, vielen Dank wieder für eine Supernacht mehr auf meiner Reise!! Die Betten sind angenehm weich, und die Kissen nicht zu dick und hart! Wie geschaffen für mein Hals und Kopf! Fabelhaft, habe ich doch im Internet eine interessante Geschäftsidee entdeckt, die mich im Leben weiterbringen wird! Ich glaube diese über einen Link entdeckt zu haben, komisch das ich dies nicht mehr weiss!! Im Einkaufscenter habe ich dann die 30Seiten mittels Tintenstrahldrucker ausdrucken lassen, und gleich gebunden! Jetzt freue ich mich wieder auf neue Projekte, die ich dann mit Schätzi Step by Step realisieren werde… mehr verrate ich hier nicht! :) Der Strand hier ist wunderbar, die Wellen extrem hoch zum Teil, ein Paradies für Wellenreiter! Es ist auch ein Mecka für diese! Der Weg am langen Strand entlang ist mit Fliesen belegt! Die ganze Stadt ist sehr modern und sehr gepflegt! Es hat auch viele Hochhäuser, zum Teil sind noch welche im Bau! Dann wird auch hier die Zeit gekommen sein, um langsam Adieu zu sagen, und weiter Richtung Wüste San Pedro de Atacama ziehen, um dort Geysire zu bestaunen auf luftiger Höhe, ca. 4000m.

04.03.2008

Diesmal schlief ich in einem munzig kleinen Zimmer, da ich mich schon abmeldete, und ich es mir dann am Abend doch noch anders überlegt habe, und ich somit nehmen musste was noch übrig blieb. Geschlafen habe ich troztdem super gut! Heut, wie an den andern Tagen auch im Hostel Iquique, habe ich nicht besonders viel gemacht! Gefrühstückt, das macht hier bei den vielen Leuten eh meega Spass wenn man mit so vielen Leuten schon am Morgen plaudern und Kaffe trinken und essen kann. Dann bin ich noch ins naheglegene Einkaufscenter gegangen, wo es einen Geldautomaten hat, um was plata rauszulassen, und dann in der nahegelegenen Apotheke Tabletten gegen Halsschmerzen gekauft! Meine Route habe ich kurzfristig abändern müssen, da sich mein Gesundheitszustand arg verschlechtert hat! Bei San Pedro und den Geysiren auf 4000m ist es am Morgen in der Früh arschkalt! Deswegen entschloss ich noch heute Abend Richtung Caldera loszufahren!

05.03.2008

Diesmal konnte ich im Bus einigermassen gut schlafen, trozt verkältung. Die Leute haben fast alle gehustet, es kam mir vor wie im Krankenhaus, kein Wunder, das ich den Käfer erwischt habe!! :) Um 10.00h in Caldera gut angekommen. Danach gleich mit dem Taxi an die Küste Bahia Inglesa gefahren, für 12oo Pesos, das doppelte, weil ich mit dem Taxi alleine unterwegs war. Das Wetter schein auch nicht auf mich gewartet zu haben, es war bewölkt und kühl. Im Hotel Restaurant habe ich zwei nette Frauen kennengelernt, die Mutter mit ihrer schwangeren Tochter, danach kam noch der Mann mit Sohn und Hund, und wir hatten einen lustigen Schwatz!! Sie kommen aus der Hauptstadt Chiles, und machten paar Tage Urlaub, sie waren allesamt gebildet, denn alle, ausser Papa sprachen gut englisch! Meine nächste Destination wird dann nach Vina de Mar sein, bevor ich nach Santiago fahren werde. Das Ticket habe ich scho, und zwar leiste ich mir diesemal den Luxus eines „Bus Cama^s“ Das sind Nachtbusse wo man in einem Ledersessel fast waagrecht liegen kann! Danach ist Mendoza (ARG) Santa Fe, bei Gabriel und seiner Familie angesagt, und am Schluss, bevor ich Brazil ansteuern werde, werde ich noch mit Marcos Kontakt aufnehmen, der Junge Informatikstudent von Buenos Aires , den ich in Bogota kennengelernt habe. Ein echt netter Kerl, der wird sich freuen!! Schade bin ich dermassen verkältet, doch der nette Señor vom Internetkaffe hat mir ein kühles Bier mit Zitronensaft gebracht, ich schluckte dann nur noch zwei Aspirin, und fertig war das Rezept aus Grossmutters Medizinschrank:) So habe ich viel Zeit im Internet totgeschlagen, und wiederum mehr oder weniger vergebens versucht meine aus versehen gelöschten Fotos aus Iquique mittels eines Programms wieder herzustellen. So habe ich auch mit Brother Lu noch mittels Skype telefoniert! Ohh wow, jetzt habe ich noch was feines zu Abend gegessen, Lomo, papa fritas, tomato und Avocados. Das fleisch war ja weich wie Butter, ein Traum, der Wein jedoch erhielt das Prädikat mittelmässig, wenn überhaupt, aber kein Wunder, eine kleine Flasche mit Drehverschluss. Heute Abend werde ich noch ein wenig lesen, und früh zu bett gehen, damit ich dann am Morgen rechtzeitig aus den Federn mag! :) )

06.03.2008 nach einer Nacht mit viel schnüze und husten, war ich doch ziemlich ausgeruht, und habe nach dem duschen das Desayuno eingenommen, und bin danach ein wenig am Strand gesessen. Habe dabei einer Eidechse beim jagen von Fliegen zugeschaut. Sie war schwarz, und extrem flink. Es war süss zu beobachten, das sie immer in meiner Nähe war, ich dachte mir, das ich ihr evt. symphatisch bin. Gestern gesagt und heute getan, so habe ich in Caldera eine günstige Unterkunft gefunden. Residencial Mallaray für 8000 Pesos, ein Butterbrot gegenüber 20000 in Bahia Inglesa. So schlenderte ich ein wenig umher, trank ein hugo natural, und dann ging od. besser gesagt hing ich mich wieder ins Internet. Bin immer noch am meine gelöschten Bilder zu retten. Doch ich konnte nur etwas fünf retten von ca. 15. Egal, ich will versuchen, darüber hinwegzukommen. Heute fühlte ich mich den ganzen Tag müde und geschwächt, die Erkältung hat ihre Spuren hinterlassen, so ging ich in die nächste Apotheke und verlangte so was wie ein Neocitran. So habe ich es dann beim Nachtessen mit heissem Wasser eingenommen. Auf der Plaza in Caldera spielte dann am Abend noch eine Liveband, die ich auch von meinem Zimmer aus gut hören konnte. So war um 21.ooh für mich der Tag gelaufen. Sleep well, buenas noches!!

07.03.2008

Nach vielen Stunden schlafen bin ich relativ fit aufgestanden. Als ich am Morgen mein Zimmertüre aufmachte, wollte gleich immer ein Huhn zu mir ins Zimmer kommen. Immer wenn ich ihr den Rücken kehrte, versuchte sie es erneut, das Huhn war so was von hartnäckig.. hehe !! Mein Zimmer war das zweithinterste in einem Hinterhof, wo man Wäsche aufhängte, aber auch gleichzietig ein Hühnerhof war. Kurz nach vier Uhr Morgens fing der Hahn schon an, seine Präsenz an kundzutun. Es war ein gutes Gefühl, die Stöpsel in den Ohren zu fühlen!! :) ) Danach ging ich zum Hafen runter, und genoss die aufsteigende Sonne, die den Tag gleich aufwärmte. Wenn der kühle Wind weht vom Ozean her, wird es am Abend und Morgens auch entsprechend kühl. Es ist ein sehr angenehmes Klima hier wirklich!!! Viele Einheimische trugen am Morgen Jacken, und ehrlich gesagt hatte ich auch eine Gänsehaut. Wahrscheinlich war es so zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Ich wage wirklich zu behaupten, das es wenige Orte gibt in Südamerika wo ein so angenehmes Klima herrscht wie in Chile. Am Hafen gefällt es mir immer am besten, einfach wegen des Ambiente wegen. So kriegte ich auch am Hafen, inmitten von hunderten von Fliegen ein feines Frühstück. Die Fliegen haben mich interessanterweise nicht mal so extrem belästigt. Es gab Rührei, Toast, Konfi, Butter und Kaffe. Danach schlenderte ich ein wenig durch den Ort, und bestellte in einem kleinen Hotel mit Bistro Ambiente ein KAffee, der war dann auch entsprechend gut, schliesslich war er mittels Espressomaschine gefertigt, dazu bestellte ich einen Birnensaft, der auch Note sehr gut kriegte!! Drei mal raten dürft ihr, was ich anschliessend machte…..:))) genau ich setzte mich wieder hinter die Binärmaschine, und versuchte wieder immer noch mit ein wenig Hoffnung im Hinterkopf, die Fötis wiederherstellen zu können. So habe ich auch wieder ein neues Programm gefunden, kostenpflichtig, jedoch sehr anwenderfreundlich und schnell. Doch auch dies vermochte mir meine verschwundenen Pixx wieder herzugeben. Es dauerte jedoch trotzdem zwei Stunden für die 3.5 Millionen Sektoren (2 GB-KArte) abzuchecken. Die Zeit verging im Fluge, ich musste langsam ans weiterreisen denken. Der Bus wäre für 19.00 h vorgesehen gewesen, er verspätete sich jedoch um eine Stunde. Das habe ich bisehr nur einmal erlebt. Es liess mich kalt, ich wartete geduldig wie die anderen Chilenen, und so kam er dann schliessloch doch noch dahergefahren. Ein Supermoderner Cama Bus, hammer geil sah er aus!!

08.03.2008

wow das war ja echt bequem First oder Business Class zu fahren mit dem Bus:)) Ca. um 10.00h kam der Bus in Viña de Mar an. Mittels Taxi wurde ich in meine Unterkunft, auf einer leichten Anhöhe mit viel Aussicht gebracht. Ein schlichtes Zimmer für wieder 8000 Pesos. Im 3. Stock hat es eine Terrasse mit super Aussicht über ein Teil der Stadt. Danach ging ich die Stadt auskundschaften. Unterwegs ging ich bei einem Früchteladen vorbei, und kaufte Früchte, Peppino dulce, wow das ist so der Hammer. Der Durstlöscher schlechthin:)) Ueber eine Stunde bin ich gegangen, bis ich an der Küste angelangt war. Echt schön die vielen Palmen Gärten und vielen Parks. Am Strand hatte es ein niedliches Schloss mit perfekter Aussicht auf die Felsigen Strände, wo überall Pelikane, Kormorane und Möven sassen. Dort im Schloss hatten sie eine Ausstellung mit dem Thema Jerusalem, so halt ein wenig jüdisch angehaucht. Danach ging ich wieder in ein wirklich modernes, aber schweine teures IK. Dort konnte ich paar Bilder wieder herstellen, bzw. das Programm tat dies, hehe!! Danach war es wieder spät, und ich ging ins Residencial zurück.

09.03.2008 pünktlich wie vereinbart gabs um 08.00h Frühstück, er brachte es mir sogar aufs Zimmer, das war ja Service, woww:) Es war mir jedoch zu eng im Zimmer, und so ging ich trotzdem unten essen. Ich packte danach meine sieben Sachen, und der Senor rufte für mich ein Taxi, das mich schliesslich ans Terminal brachte. Ich hatte Glück, der Bus war schon in den Startlöchern, gottseidank kam die Frau von der Kasse mit mir zum Bus, so konnten wir noch mein Gepaeck reinschmeissen, Ticket bezahlen, und schon gings dann los, richti Anden Argentinien Mendoza. Wir fuhren durch echt schöne Gebiete. Hier in Chile wo es sehr fruchtbar ist, werden viele Pfirsiche, Avocados, Mandeln, Aepfel einfach allerlei Früchte angebaut. Von weitem konnte man schon die schneebedeckten Andengipfel sehen, es war ein wunderbarer Anblick, von fern dies alles zu sehen. Nun an der Grenze zu Argentinien angelangt. Stundenlanges Andenfahren, waren wir am Zoll angelangt, ein modernes Gebäude, wo alles abgefertigt wird, und man mit dem Bus reinfahren kann, echt gut gemacht, hat auch entsprechend viel gekostet. So ging dann die Reise noch ein paar Stunden weiter bis Mendoza. Aha, es war interessant, am Zoll muste man auch ein wenig Bestechungsgeld bezahlen, so wurde einem das Gebäck nicht alles durchsucht. Wir konnten dan wieder in den Bus steigen. Kurz nach der Grenze konnte man extrem viele sehr grosse Maultiere sehen, es war ein schöner Anblick, so viele auf einmal, sowie natürlich auch wilde Pferde hat es in diesen Gebieten tonnenweise. Melipal, Sottano, Norton das sind NAmen von grossen Weinbaronen, in der Agglomeration Mendoza. Denn 70% des verkauften oder hergestellten Weins in Argentinien kommt aus Mendoza.

Am Terminal angelangt, brachte mich der Taxifahrer ins Hostel Brakepoint, wo die ganze Nacht ein Höllenlärm herrschte. Auch musste ich im Dormitorio (Massenlager) übernachten, was mir auch sehr zuwieder war. Auch in Argentinien nimmt man es mit der Sauberkeit nicht allzugenau. Auch reissen die sich nicht mega die Aersche auf, um uns Touristen zu verwöhnen, wie es bei uns üblich ist. Was solls, man muss sich halt daran gewöhnen.

11.03.2008

So bin ich dann am Tag darauf eine neue Unterkunft suchen gegangen. Bin dann ein wenig im Zentrum rumgestoebert, und siehe da, die zwei netten Britinnen waren auch am rumwalken in der City von Mendoza. So assen wir gleich zusammen Mittag. Und sie erzaehlten mir von ihrer Ausbildung und ihrem Leben in England. Das Hotel hatte ich kurz vorher schon bezogen. Nach dem arbeiten im Internet bin ich danach gleich ins Hotel gegangen um zu schlafen.

12.08.2008

Die Nacht hatte ich sehr gut hinter mich gebracht, es hat zeitweise wie aus Kuebeln geregnet. So liess ich mein Gepaeck im Hotel, und suchte ein Restaurant, wo ich ein moeglichst Enzokonformes Fruehstueck erhielt…

…dieses Internet kafe wo ich gerade am schreiben bin ist verdammt langsam, und das Windows verschissen konfiguriert, ich kann nicht mal die Sprache des Keyboard´s aendern. Es geht mir so gegen die Hand, ich bin schon wieder am fluchen weil ich mich dauernd vertippe, ich kann mich einfach nicht an diese US/hispano Keyboards gewoehnen. An den meisten Orten kann man die Idiomas mit paar Mausklicks aendern. Ich werde dann diesbezueglich noch eine Beschreibung in der Website von meiner Reise Einfuegen, damit ihr Euch den ungewohnten Gegebenheiten nicht aussetzen muesst!!… Ohh geil der Administrator hat es mir geändert :) )…

…wieder zurück zu meinem Frühstück, dies war alles andere als einfach, denn in Argentinien kriegt man kein Rührei, man muss es für viel Geld bestellen, es gibt dafür die süssen Croissant (Gipfeli), was ich dazu sage… pfui teufel… in Buenos Aires waren sie jedoch besser, gut nun darf ich nicht in Zukunft schreiben..:))) So ging ich noch ein wenig Pixx umherschieben im Internetkaffe! Dort muste man sich die Zeit zum surfen und arbeiten am PC tuer kaufen, so was ungewöhnliches habe ich bisher nochnie gesehen!! Compisachen sind in Argentinien schweine teuer. Ueberall haben sie alte Compis, und Bildschirme. Der Hintergedanke vom vorauszahlen liegt darin, das wenn man früher geht schon der nächste hinkommt wo zum voraus bezahlt hat, man rechne was das in einem Tag zusätzlich einbringt. So, danach liess ich mich per Taxi ins Terminal bringen. Einmal mehr musste ich nicht lange warten. Der Bus war ein Doppelstöcker. Ich hatte einen Excellenten Platz reserviert im 1.Stock vorne an der Frontscheibe klebend reiste ich die 1000km lange Strecke ab. Ein Traum wird wahr, fast keine Kurven, und kein einziger Huegel, und das Flaggschiff war so leise, das man die Mäuse hätte furzen hören..:))

13.03.2008

Wieder im Bus erwacht! Achja, gestern Abend habe ich noch Traumhaft schöne Pixx geschossen, von weiten Ebenen und einem schönen Sonnenuntergng. Neben mir sass ein netter junger Kolumbianer, und auf der anderen Sitzreihe ein älterer Chilene. Wir hatten sehr interessante Konversationen… musste halt manchmal nachfragen wenn ich nichts verstanden habe.

Um 07.00h in der Früh, sind wir dann in Buenos Aires angekommen.
Wie gesagt, die Reise war ein Traum. Der eben erwähnte Kolumbianer und ich gingen dann sofort was essen. Danach gingen wir mit dem Taxi in die very big City zu einem Freund von ihm. Wir plauderten dort ein wenig, danach verliessen wir die schöne Wohnung wieder, um dann für mich eine Unterkunft zu finden. Die erste Nacht übernachtete ich in einem Hotel, da ich nichts gescheites gefunden habe. Dies hat mich umgerechnet knapp 50 usd gekostet. Ich ging dann abends noch raus um was zu essen, und hielt inne beim peruaner, und liess mir Fleisch bringen, Frites, und Salat. Dann machte ich mich auf den Heimweg, schaute im Hotel noch ein wenig fern, um dann zu schlafen.

14.03.2008

Am Morgen frisch ausgeruht, und die grosse Vorfreude Marcos wieder einmal zu sehen (zuletzt in Bogota) , und wowww er kam auf die Minute genau, ein pünktlicher Argentinier hehe. Unvorstellbar wo wir überall durchgewatschelt sind, er zeigte mir paar Hammerinteressante Dinge am Hafen vonB.A. der alte Hafen wurde umgebaut und dort wo man die Ware ausgeladen hat, sind jetz viele neue Restaurants entstanden, super modern und auch entsprechen teuer. Zuerst suchten wir noch eine etwas günstigere Unterkunft. Dann fuhren wir mit der Metro ins „Micro Centro“ am anderen Ende der Stadt, genau am Fluss bzw in der Bucht vorne. Wir drehten eine Riesenrunde. Echt stark was wir da alles gesehen haben. Die Pixx und movies werden für sich sprechen! :) ) Am Abend war ich fix und fertig!! Es war ein anstrengender Tripp durch die halbe Stadt! Wir gingen noch zur Uni damit er sich fürs nächste Semester einschreiben konnte. Kaum zu glauben, ich bin im Bistro neban an keine fünf Minuten auf dem Stuhl war er schon wieder zurück. Somit war der Tag fürs erste gelaufen, denn Marcos hat mich noch zum Nachtessen bei sich zu Hause eingeladen… er hat viele Freunde, die kamen, und so ca. um neun uhr war ich bei ihm, dann trudelten allmählich die andern noch ein, es war eine wirklich lustige Klicke, wir hatten mega fun. Er hat sich mega Muehe gegeben, es war Klasse das Essen, wir applaudierten ihm, er war so was von verlegen. Er ist eher der Scheue Mensch. Aber sehr liebenswürdig!! Um halb zwei uhr morgens nahm ich dann das Taxi und fuhr ins Hostel. Ich musste früh aufstehen, weil ich mit Bouquebus nach colonia (Uruguay) fuhr. Dies ist eine Turbofähre.

15.03.2008

Die Fähre bringt es auf 60kmh von B.Aires aus, Richtung Colonia. Gleichzeitig drückte ich Schätzchen die Daumen, da sie Zeitgleich eine Prüfung ablegen musste!! So brachte mich das Taxi dann zum Hafen, damit ich rechtzeitig einchecken konnte, um dann punkt 9.30h loszufahren. Das in der Katamaranbauweise gebaute Schiff bringt es auf eine sagenhafte Leistung von ca. 22’500 kW das sind ungefähr 37’500 PS. Die Fahrt war entsprechend komfortabel und wie gesagt sehr zügig. Um nach Colonia zu gelangen braucht man mit dem Teil knapp eine Stunde, um dann von dort aus die restliche Strecke mit dem Bus nach Montevideo in die Hauptstadt Uruguay’s zu gelangen. Dies dauerte dann noch zwei bequeme Stunden. Die Fahrt war sehr abwechslungsreich und interessant. Viele Bauernhöfe, schöne Fincas und viel Weideland war zu sehen. Auch sind wir durch eine ewig lange Palmenallee gefahren. In Montevideo angekommen bezog ich wie immer zuerst ein Hotel, danach ging ich in der Stadt was essen. Es gab im IK wieder sehr viele Pixx zum sortieren, so erschlug ich wieder einige Stunden im Internet. Zurück im Hotel schaute ich noch so ein komischer Horrorfilm an, und schlief dann friedlich ein`!!

16.03.2008

Heute Morgen gings dann direkt zum Frühstück, , mit media luna (Gipfeli) Konfi und Butter, und der Kaffe war auch echt Klasse. Ich ging noch zum Flohmarkt wo sie auch neue sachen verkauften, und kaufte dort noch…. ach du meine Güte, jetzt hats mir noch eine grössere Textpassage gelöscht, ich könnte kotzen, ehrlich?!! …eben ich kaufte auf dem Markt noch ein wenig Unterwäsche, die mir leider nicht ging, ärgerlich, bei den Unterhosen in der Schweiz geht mir meistens die Grösse M, hier ist sie mir komischerweise zu klein, sehr unangenehm, hmm könnt es euch ja vorstellen. So ging ich dann zum Busterminal, um nach Punta del Este zu fahren. Nach zwei Stunden Fahrt bin ich dann auch dort eingetroffe. Ein wirklich schöner Ort, alle Uruguayaner fragen dich, ob du da schon gewesen bist. Schönen Jachthafen, Markenklamotten zu höllisch teuren Preisen, alles kriegt man da. Der Strand ist auch sehr schön, von vielen Restaurants aus kann man auf die Küste sehen, wunderbar. Das Essen ist auch entsprechend gut, und halt leider auch teuer, aber man hat es mir ja gesagt. Da es im Hostel wo ich gemäss LonlyPlanet hinwollte, keine Platz mehr hatte, ging ich ein weiteres mal in ein teureres Hotel, ich kriegte ein Zimmer für 45 USD, sehr günstig, cash bezahlt, sonst hätte er mir 66USD abgenommen:)) also wieder ein gutes Geschäft gemacht!! Es ist ein sehr sauberes und schönes Hotel. Auf der Terrasse kann man eine super geile weitsicht aufs Meer geniessen, und man hat gelegenheit um schöne Fotos zu machen. Ein echtes Schnäppchen! Am Abend liess ich mir ein Whiskey aufs Zimmer bringen, und schaute dann noch gemütlich fern. Etwas hätte ich noch fast vergessen, ich ging an der Küste was essen, wo man Meersicht hatte… einen Riesensalat, mit Ruccola, Eiern, schwarzen Oliven, Kapern, Thunfisch und grünem Blattsalat. Danach bestellte ich Entrecote mit Papa Fritas (Pommes) und als Dessert Brownie mit Glace, das war ja sowas von geilfein:)) und dann war schon langsam Zeit um ins Bett zu gehen.

17.03.2008 hoho, wow das war ne gute Nacht, wie ein Engelchen habe ich geschlafen, aufgestanden, und ein super Buffet-Frühstück genossen, danach Mails/SMS geschrieben, und dann endlich wieder mal Ordnung in meinen Reiseunterlagen geschaffen. Es ist nun schon 11.30h ich hatte mit dem Datum im Tagebuch ein riesen Durcheinander. :) So jetzt muss ich packen, dann mal checkouten, um dann mal endlich nach draussen gehen zu können. Jetzt bin ich fast den ganzen Tag in Maldonado, am Rambausteine für Lu am suchen, jedoch ohne Erfolg, die kosten hier fast doppelt so viel. 1GB PC-3200-400MHz kosten hier satte 110USD und in der Schweiz beim Steg-Computer nur sage und schreibe CHF 69.– für das selbe Teil, eine schweinerei, und gebrauchte Ware ist hier schwer zu kriegen.Um 17.ooh dann, habe ich einen Bus Richtung Chuy (BRA), von dort hoffe ich, gleich nach Rio Grande weiterreisen zu können. Könnte auch sein, dass ich über Pelatos nach Rio Grande muss! Lasse mich einmal mehr überraschen! So entschloss ich mich, doch an der Grenze in Chuy zu übernachten. Suchte ein Restaurant, das ich fand, Churrascaria, wo man verschiedene Fleischsorten gegrillt ab der Stange kriegt. Der Kellner kommt immer mit dem Spiess vorbei, und schneidet mit dem Riesenmesser ein oder zwei Stücke ab. Mit den beiden Kellnern habe ich sofort Feundschaft geschlossen, und danach ein Föteli gemacht. Dann machte ich mich auf den Weg, und trank unterwegs noch ein Whiskey, das tut immer so gut fürs Herz, abends noch ein Schluck des Lebenswassers zu trinken :) In einem kleinen Restaurant, mit sehr netten Wirtsleuten. So war ich wieder reif für die Haia:)

18.03.2008 Die Nacht war ehrlich gesagt kein Hit, bin um 06,15h aufgestanden, und gleich zum Terminal geeilt. Um das Ticket lösen zu können, muss man den Ausreisestempel haben, damit man dann ohne grosses wenn und aber über die Grenze nach Brazil kann. So fuhr ich dann mit dem Taxi rasch zum uruguayanischen Grenzposten, und holte den Ausreisestempel, um dann entlich das Ticket lösen zu können, um weiter nach Rio Grande reisen zu können. Die Fahrt dauerte ca. 3.5h und führte durch flaches, grossflächiges Weideland! Man sah viele Störche, Rheier und andere verschiedene Vogelarten.Dort angekommen, musste ich gleich Geld beziehen! Dies stellte sich wieder als grosse Herausforderung dar!! Vier vergebliche Versuche, und eine Strecke von ca. 3km zurückgelegt!! Wieder fluchte ich mega viel, denn so was unverständliches habe ich in ganz Südamerika nicht gesehen. Brazil lässt für Touristen den Geldbezug zur Glücksache werden. Dafür wurde ich mit einem wirklich schönen Hotel entschädigt, dies war ein grosse Freude nach diesem Aergenis mit dem Geldbezug! Suchte ein Waschsalon, ging in ein Internetkaffe undd wieder den langen Weg ins Hotel zurück! Hatte den ganzen Tag Kopfschmerzen. Offenbar habe ich zu wenig getrunken.

19.03.2008

Alles andere als gut geschlafen. Isi, dafür genoss ich wieder ein affengeiles Buffet-Frühstück mit riesen Auswahl an essbarem:) Habe natürlich auch entsprechen reingehauen, ufff :) !! Um 14.00h dann, Weiterfahrt Richtung Porto Alegre! Der Abschied von zwei wirklich schönen Ländern wird jetz noch auf Seite 70 in meinem Tagebuch zelebriert. Argentinien und Uruguay!! Thanks!! Die Uruguayaner sind extreme Mate-Tee Trinker, lustig, jeder 2. läuft mit ner Thermosflasche unterm Arm, und der bekannten spezial Tasse mit dem Saugrohr umher, egal wo, ob beim einkaufen, spazieren oder arbeiten. :) Die Fahrt nach Porto Alegre verging in Windeseile. Neben mir im Bus sass eine Guatamaltekin mit ihrer kleinen Tochter. Sie ist mit einem Brasilianer verheiratet, der als Beruf Fussballtrainer ist, und daher viel unterwegs. Sie zogen schon einige male um. Die ganzen vier Stunden Fahrt, dieskutierten wir über Ernährung und die Vor-und Nachteile in Brasilien zu leben. So, am Ort angekommen, fuhr mich der nette Taxidriver in ein vom LonlyPlanet empfohlenen Hotel. Billig, und auch dementsprechen einfach. An diesem Abend habe ich für umgerechnet CHF 7.– wirklich ein super Nachtessen genossen. Inklusive einem super Whiskey. Ich ging dann relativ früh zu Bett, die Nacht war jedoch alles andere als angenehm, es war viel zu heiss und tüppig, es war ja um 20.00h noch 28 Grad warm.

20.03.2008

ich stand vor 8.00h auf, ging 200m vom Hotel entfernt etwas essen. Leider kein komplettes Frühstück:) Aber ein guter Kaffe, ist ehrlich gesagt das wichtigste, seit Brasilien fast immer guter Kaffe, woww, obrigado !! :) ) Danach gleich um die Ecke ins IK. Ein sehr modernes, mit fast neuen PC´s ausgestattet. Die Verbindung war auch nicht zu verachten, immerhin auf 1Mbit/sec, echt schnell für Südamerika und Brazil!

Dann wieder im Hotel, trank ich ein Kaffe, der jedoch echt nicht gut war. Die Receptionistin bestellte mir dann ein Taxi, um ans Terminal zu gelangen. Hatte noch die Absicht, für längere Zeit Geld zu beziehen, damit ich nicht immer so viel Komiossionen zahlen musste, und so viel Bankomaten suchen, bis es einal klappen würde. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, was mir kurze Zeit später wiederfahren würde. Die genau selbe Scheisse wie in Rio Grande. Von 9 Automaten im Umkreis von 900m spuckte ein einziger Automat Geld raus. Wieder habe ich x-LEuten meine Geschichte über die Bankautomaten miesere in Brazil erzählt. :) Die LEute sind jedoch sehr hilfsbereit. Ein junger Mann zeigte mir dann noch ein Automat, den ich vorher übersehen hatte, der dann allmählich funzte!! juhuiiiii

man erzählte mir, das es dort in der Nähe ein Ort gibt, wo es aussieht wie in Deutschland, Canela und Gramado, zwei Orte, in dene es viele Schokoladen Fabriken gibt. Und die meisten Gebäude sind im deutschen Baustiel gebaut. Es ist jedoch sehr teuer dort, aber schön, und man kann dort auch sehr gut essen. Ich löste dann ein Ticket nach Canela, bin aber schon in Gramado ausgestiegen, weil es mir da so gefiel.

21.03.2008

Heute Morgen stand ich früh auf, ging Frühstücken, und dann ab ins Internet. Den Nachmittag schlug ich mit rumgliegen um die Ohren.

22.03.2008

Frisch und munter aufgestanden, geduscht, gegessen, und dann losmarschiert!! Der Weg führte nach Parque do Caracol! Ein 8Km Marsch ein Weg. In 90Minuten habe ich mein Ziel erreicht. Es war ein intensiver Fussmarsch der Strasse entlang. Pro Sekunde legte ich 1.48m zurück, für meine kurzen Beine eine bachtliche Leistung:)) Jetzt sitze ich in einer modernen und sehr grossen Churrascaria mit sicher 250 Sitzplätzen, einer Bühne und schöner Einrichtung im Country Style! Im Park drehte ich auf dem berühmten Turmlift ein Video, und nun freue ich mich aufs Essen. Mhh feinfein, so viel habe ich schon lange nicht mehr gegessen“!! Puahh meine Füsse tun satanisch weh, überall Blasen an den Füssen, und der grosse Zeh am linken Fuss tat mir auch bestialisch weh, das ich mich beim Gedanken erwischte, ihn zu amputieren:)) So bin isch schlussentlich ganze 16Km gegangen, hin – und zurück!! …eher humpelnd bin ich in Canela dem Hotel Villa Velhia angekommen, müde und wirklich am Ende!! Dort konnte ich auch mein Gepäck den ganzen Tag stehen lassen. So nahm ich den Bus, um ins nahegelegene Gramado zu fahren, wo ich schnurgerade ins nächste IK eilte um an meinem Blog weiterzuschreiben. Seit Mendoza am 10.März habe ich fauler Packpacker nichts mehr reingeschrieben!! Lu meldete sich noch per Skype, als er sah das ich online war, und fragte mich, wenn ich bei ihnen ankommen werde. Da man mir riet bis Florionapolis zu fahren, löste ich ein Ticket dorthin. Tatsächlich was es möglich, bis Joinville zu lösen. Joelma, Lu’s Frau organisierte, bzw. mutierte dann per Telefon das Ticket. So konnte ich mich dann nur bei Priscilla am Schalter melden, und das geänderte Ticket in Empfang nehmen. Dies erspart mir ein weiteres, mühsames umsteigen in Floripa, wie Florionapolis auch von den Einheimischen genannt wird. So wartete ich bei strömendem Regen und einem süssen Malzbier (sehr beliebt in Brazil) auf meinen nächsten Bus. Gueti Reis!!!
23.03.2008

Einmal mehr ein mühsame Busreise. Habe so gut wie nichts geschlafen. Höchstens 2.5h!! Ich wartete eine gute halbe Stunde auf Lu und Joelma. So waren sie angekommen, und wir fuhren gleich wieder los, ab durch die Mitte ins Hinterland, wunderschöne Landschaften durchfuhren wir, riesengrosse Bananenplantagen, wie ich sie in Ecuador gesehen habe.Es war eine echte Dschungelfahrt Richtung Rio-Novo Tal. Danach gingen wir in einem Wunderschönen Nationalpark die ersten drei Wasserfälle besichtigen. Man musste wirklich fast klettern an gewissen Orten. Wunderschön die Fauna unf Flora in diesem Dschungelgebiet, hat mir echt grossen Eindruck hinterlassen. Das Gebiet dort heisst “ Alto da Serra do Mar „, der grösste Wasserfall im Park ist 125m hoch. Salto Grande, wie es der Name schon sagt. Es hat auch sehr viele Tierarten wie Schmetterlinge, Vögel etc., einfach wunderbar ! Danach fuhren wir wieder nach Hause, auf dem Rückweg besuchten wir noch einen Ort, wo eine Keramik Fabrik ist, und Joelma wollte dort ein wenig sehen, ob man dort auch defektes Geschirr bekommt.
Leider war der Laden der neben der Fabrik steht geschlossen. So gingen wir dann weiter Richtung San Francisco do Sul, wo Lu und Joelma wohnen. Sie haben ein wirklich hübsches Rheieneinfamilienhäuschen gemietet, wo man sich sehr wohl fühlt. Und auch entsprechend geräumig ist. Leider wurde bei ihnen auch schon eingebrochen. Wir assen noch was, danach checkte ich die Mails, und wir schauten noch ein DVD, und danach wars Zeit für in die Haya.

24.03.2008

Super geschlafen. Es hat quasi die ganze Nacht geregnet. So kühlte isch zum Vorteil der schlafenden das Haus ab, und man konnte wirklich wunderbar pennen!! Gefrühstückt, Joelma zur Arbeit gefahren, einkaufen gegangen, und im IK eingeloggt.

25.03.2008

Wieder gut geschlafen. Gefrühstückt, Schätzi SMS geschrieben, danach Joelma zur Arbeit gefahren. Im IK haben wie eine gute Stunde mit Need for Speed gespielt, und mittels Cheats gewisse Optionen freigeschaltet. Siehst du, so erschlage ich die Zeit, statt das ich mal was unternehmen würde. Bin echt ein fauler Packpacker!!! Aber mir beduetet es auch viel, ich lerne im internet extrem viel, das ist in gewissem Sinne auch sehr hilfreich!! Die Mücken sind auch ganz giggerig auf unser Blut, es ist zum wahnsinnig werden. Es gibt die ganz kleinen, die man kaum sieht, solche wie sie in Venezuela auch anzutreffen sind.
Dort nennt man sie „Puripuri“
26.03.2008

Nach dem Frühstück, und Küche sauber machen, sind wir mit „Lana“ Hündli von LU und Joelma, zu Fuss Richtung Meer gegangen. Es war sehr weit und heiss, denn es war einmal nicht bewölkt, dafür schien die Sonne um so heisser!! :) )
Dann nach ca. 3-4 Km Distanz warteten wir auf den Bus. Zum ganzen Elend kommt noch hinzu, dass der Buschauffeur uns mit Lana nicht reinliess, das Arschloch. So gingen wir mit Lana im Rucksack mit dem andern Bus ins Zentrum, und holten uns das Auto von Joelma, das wir es ihr am Morgen überlassen hatten. So konnten wir entlich ans Meer fahren. Es war wirkli ch schön dort an den Stränden. Vorallem gefiehlen mir die vielen schönen Häuser. Danach gingen wir wieder nach Hause. Ich schrieb noch SMS am PC, und danach schaute ich noch zwei DVD’s zuerst „Déja vue“ und dann der Action Thriller „Transformers“ mir gefallen halt wahnsinnig solche Filme. Es war sehr unterhaltsam!! Danach spielten wir noch ein paar Runden Domino, und gingen dann müde zu Bett.

27.03.2008

Gäähhhhn…ohhh nice geschlafen..mhh das kann gut tun… Super Wetter, kein einziges Wölklein am Himmel. So was habe ich hier bisher noch nie gesehen. Dann gings gleich los mit putzen, ich legte mich mächtig ins Zeug, ich nahm mir das Erdgeschoss unter die Lupe, während Lu den oberen Stock sauber machte. Nächste Woche werden wir noch ein paar Dinge im Haus erledigen, für die wir diese Woche schon den Grundstein gelegt haben. Bald wird und Joelma abholen, sie war in Joinville, die nächst grössere Stadt, in der Nähe, wo sie was arbeiten musste. Sie arbeitet auf einer grossen Bank von Brazil.
Wir haben angefangen Dinge für eine Arbeit einzukaufen. Gelbe, kleine Fliesen, die wir auf eine Ablage legen wollen. 100x100mm gross sind sie!! So wurde heute alles vorbereitet, und gingen dann nicht allzuspät ins Bett.

28.03.2008

Am Morgen bin ich immer der erste der aufsteht. Irgendwie fällt es mir sehr leicht in Brasilien früh aufzustehen. Ich spiele dann zuerst Geschirrspüler, bevors ans Kaffemachen geht, und Hundi Lana gassi gehen lasse…hehe die ist einfach sooo süüüssss, ich liebe sie!! Danach gingen wir die restlichen Dinge einkaufen, die es benötigt, um an der Ablage in der Küche weiterarbeiten zu können. Zuerst fertigten wir den Mörtel, um danach die Fliesen legen zu können, fast logisch, wie sollen die sonst kleben hehe. 88 Stk waren es, ein kurzes Unterfangen! Sorgfalt ist bei dieser Arbeit das A und O! Am späteren Nachmittag Am späteren Nachmittag gingen Lu und Joelma einkaufen, während dem ich zu Hause blieb, und das Haus bewachte, und wieder am Blogg weiterschreiben konnte. Das erleichtert einem enorm, so fühlt man sich gleich leichter. Immerhin bin ich bei 20’000 Buchstaben angelangt!! Als sie zurückkehrten, fingen wir gleich an zu grillieren. Es gab ein haufen feines wirklich super geiles Fleisch, ich hatte Hunger, und freute mich, um so richtig reinzuhauen. Ein leckerer Salat von Joelma hergestellt, gab dem Rest noch die passende Note! Wow das war ja echt viel, und mega gut!! Dann nach dem Essen schoben wir wieder ein ^DVD ins Laufwerk. Aber nichts für meinen Geschmack, so ein franzosen Scheissfilm !

29.03.2008

Die letzten zwei Nächte habe ich super gepennt, wow das ist halt schon wohltuend, wenn man ausgeruht aufstehen kann.
Auch huete Morgen machte ich wieder Frühstück for all. Danach haben wir die Ablagefläche mit Silikon gekittet. Bin jedoch gar nicht zufrieden gewesen, weil wir alles verschmierten, und ich die Silikonkartuschendüse vorne zu gross ausgeschnitten habe. Am Montag wiederholten wir das ganze nochmal. So verging die Zeit in Windeseile,, ich schaute noch DVD, während dem Lu den PC neu aufsetzte, da er voller Viren war, und nur noch langsam und langsamer wurde. Es war echt mühsam so zu arbeiten. Dann beglückten wir den Abend noch mit pizzaessen. Es war eine Jumbo Pizza für 3 Personen. Ich fand sie lecker, ehrlich gesagt. Hatte in der Schweiz scho einiges schlechtere gegessen!! Kaum waren wir zu Hause angelangt, kam noch die Krönung des Tages, nämlich, das Tirami su von Joelma, wow was das lecker!! :)
Auch mal schön, mit vollem Bauch ins Bett zu gehen, und den Tag nochmal revuepassieren zu lassen.

30.03.2008

Heute war ich den ganzen Tag zu Hause! Wir assen gut, erledigten Hausarbeiten, und ich hatte wieder genügend Zeit, viele Dinge am PC zu erledigen. Habe nun Portableapps auch auf einem andern Stick installiert. Doppelt genäht hält besser. Ich habe glaube schon mal erklärt was das ist, oder„?? Ansonsten lasst es mich wissen, es ist etwas sehr hilfreiches wenn man unterwex ist!! Jetzt werde ich mich dann noch bei Foxmarks.com anmelden, um alles was ich in Firefox tue, mit dem Tool synchronisieren zu können. Extrem, wie vielseitig anwendbar und praktisch die Applikationen sind!! Man lernt nirgends besser in dieser Hinsicht, als wenn man auf Reisen ist!! Hatte heute auch noch mit Schätzchen geskypt, sie war bei meinen Eltern eingeladen. Es gab natürlich wieder vile zu erzählen. Eine Note 6 hätte das Wetter heute nicht gekriegt!! Es war die ganze Zeit bewölkt, jedoch fast kein Regen. Dann ist es noch angenehm. Gestern wars dasselbe Wetter. Trotzdem geht ein weiterer interessanter Tag zu Ende.

31.03.2008

Heute war ich schon um 6.30h hellwach, es war ja logisch, denn ich ging früh ins Bettchen. Bin dann gleich nach dem duschen hinters Frühstück machen gegangen, Vorher liess ich „Lana“ (Wolle), das süsse Hündchen von den beiden, zu pinkeln nach draussen. Die ist zum fressen süss, jedoch hat sie, das einzig stressige an ihr, die angewohnheit wegen jedem Mäusefurz zu bellen, und in einer Frequenz wo es dir die Rosette zusammenzieht.. hehe !! Sie ist so anghänglich, und wenn man sie streichelt streckt sie alle viere von sich!!

Lu ging Joelma auf die Arbeit bringen, und ich setzte mich hinter den schnell funzenden, neu aufgesetzten PC. Voller Freude erledigte ich meine Pendenzen!! Sie war Ellenlang, und jetzt ein wenig kürzer. Wir erledigten noch zwei Silikonfittfugenaufträge, einer in der Küche, der andere in Gästezimmer. Danach entschloss ich mich, weiter nach Norden zu reisen, Richtung Sao Paulo!! Das Ticket habe ich im Sack, und Joinville mittlerweile schon erreicht! Um 22.00h geht die Reise dann weiter Richtung Sao Paulo durch die Nacht gefahren. Muss noch was anfügen, ! Als ich in Joinville ankam, musste ich ja zwei stunden auf den Bus warten. Da ass ich noch was, und dazu ein grosses Malzbier (in Brazil sehr beliebt) getrunken.

Da waren noch zwei Arbeiter ein wenig am sauffen, ich fragte sie, was der orangene Saft für ein Getränk sei. Maraguja (ist eine Frucht und gehört zur Familie der Passionsfrüchte) war die Antwort, aber gegoren, das heisst so auf Likör-Basis. Ich bestellte dann bis am Schluss drei oder vier von denen, und ich merkte erst als ich kurz vor 22.00h aufstand das ich zuviel getrunken habe. Das war so lustig mit denen zu saufen. Sie erzählten mir ein wenig von ihrem Büezerleben. Interessant, und die waren echt nette Kumpels. So kam ich dann fast zu spät auf mein Bus. Die Ueberraschung kam dann später, als ich während der holprigen Busfahrt mitten in der Nacht fast kotzen musste, weil es mir so übel war!!!!

Gottseidank hatte ich beide Poltronas (Sitze) fürt mich alleine, so konnte ich es mir einigermassen gemütlich machen, und konnte trotz erschwerten Umständen einige Stunden schlafen.

01.04.2008

Kaum angekommen in Sao Paulo eilte ich gleich zum Flughafen, um möglichst rasch noch ein günstiges Ticket für Sandra und mich nach Salvador zu kriegen. Dies ist noch ein grosses Stück von Sao Paulo im nördlichen Brasilien, wo wir dann auch auf ein Insel namens Morro do Sao Paulo Ferien machen werden, diese liegt sehr nah am Festland. Ich suchte dann den Schalter von OceanAir auf, und bestellte ein Ticket für uns beide, hin und rückflug. Der Preis war mir jedoch viel zu hoch, der Senor gab mir eine Nummer, wo ich anrufen konnte, wo offensichtlich die Plätze noch ein wenig verteilt werden in den Flugzeugen, und dieser Tarif war dann auch um einiges günstiger. Ich war so was von erleichtert!!! Da die eine Karte noch nicht gedeckt, bzw. aufgeladen war, konnte ich die Zahlung nicht ausführen. Da kam mir die Idee mit zwei Karten zu zahlen. Ich fragte dan auch gleich, ob dies überhaupt möglich sei, als sie ja sagte, war ich um weitere Meilen mehr erleichtert. Ja sogar richtig happy!!
So zahlte ich mit zwei Karten, und die Sache war gegessen. Mein Hauptproblem war ja, dass ich eine PrePayd Master Karte besitze, die man mittels Einzahlung wieder aufladen kann. Leider dauert es mehrere Tage, fast eine Woche bis sie geladen ist. Auf jeden Fall hatte ich noch die TravelCash Karte dabei, und mit dem Restwert auf der Master, konnten wir dann den Deal bezahlen. Danach fuhr ich vom Flughafen Guarulhos wieder in Richtung Stadt. Das Taxi für die knapp 30km

Distanz würde 80 Reais kosten, also dies kam für mich nicht in Frage. Der bequeme Reisebus, mit dem ich vom Terminal her kam, kostet auch fast 30 Reais, also ging ich mal zur information, und liess mich beraten, und siehe da, die Lady hatte mir eine super Alternative angeboten. Ich müsste mit einem öffentlichen Bus nach Tatuapé fahren, und von dort mit der Metro weiter nach Se, und von dort auf der Metro umsteigen, Richtung Liberdade fahren, und von dort ist es dann noch einen Katzensprung zum Hotel. Diese Alternative kostete mich sage und schreibe nur 5 Reais. Und zu Fuss war es noch fünf ^Minuten zum Hotel. Hotel Banri heisst es. Ich bekam die Zimmernummer 609, im sechsten Stockwerk, schöne Aussicht auf einen kleinen Teil der Stadt. Unvorstellbar wie gross die Stadt ist, man kann es nicht beschreiben, man muss es schon selber erlebt haben. Man kommt sich schnell mal verloren vor in so einer King Size Metropole. Ich machte mich auf den Weg die Stadt in der näheren Umgebung meines Hotels zu erkunden, und wurde schon fündig beim ersten IK. Ich merkte mir immer wo ich lang gehe, damit ich mich nicht verlaufe, und ging nie weiter als ein bis zwei km. So fand ich immer alleine zurück. Ich habe mächtig viel zu tun, mein 20’000 Buchstaben Blog muss auf ein anderes Portal, bzw. Blog transferiert werden. Es soll dort besser möglich sein, Filme und Fotos upzuloaden. My Sace, Facebook, oder Flickr, alles Gratisportale auf die man relativ viel Daten laden kann. Am Abend als ich hungrig wurde, freute ich mich riesig, seit Iquique zum letzten mal auf Sushi??!! Wow für 35 Reais gab es ein Riesenmenu, ein Festschmaus. Wirklich. Dann gabe es auch wirklich genügend Vorspeisen, es war so lecker, ich konnte es fast nicht glauben. Dazu trank ich den fast ungeniessbaren süssen Rotwein, der hier üblich ist. Und interessanter weise sehr beliebt, iggitt, sowas sind wir in Europa gar nicht gewöhnt!! Am Schluss genoss ich noch mein üblicher Abend Whiskey, der mich dann schnell und gut einschlafen liess!! :) )

02.04.2008

Nicht schlecht mit Stöpseln in den Ohren geschlafen. Bin dann nach dem Essen noch um ein paar Häuserblocks geschlichen, um ein wenig die Umgebung zu erkunden. Dann wollte ich wieder ins naheliegende IK, doch der hatte ein technisches Problem, so war ich gezwungen nach einer Alternative umzusehen. Zum glück, denn eine gute halbe Stunde später fand ich diese auch!! Ein Top modernes, und schnelles Internetkaffe, oder Lanhouse wie sie vielfach hier in Brasilien sagen. Anfangs erreichte die Verbindung eine Geschwindigkeit über ein Megabit/sec, das war echt geil zum arbeiten. Ich hatte wieder viel nachzuschreiben, und habe über einenhalb Stunde mit Schätzi per Skype telefoniert, für 2.6 Rappen pro Minute. Dann am Abend überkam mich wieder eine extreme Lust auf Sushi, und ich setzte mich diesmal in ein anderes Restaurant, da meines im Hotel geschlossen war. Leider war es extrem teurer als das erste, und eine viel kleinere Portion auch noch. Es war jedoch auch sehr lecker. Die Vorspeise war gegenüber dem andern Rest. sehr spärlich. Schlimm, wenn man so eine Vergleichsbasis hat, und dann so enttäuscht wird. So trank ich dazu ein Caipirinha und dann im andern Schnellimbiss bude noch ein wirklich guten Whiskey, der mich so angenehm müde machte. Ich genoss ihn draussen auf dem Kunststoff Stuhl, und und beobachtete ein wenig die Leute. Es kamen zwei mausarme kleine, sehr schmutzige Buben, mit einem wirklich traurigen Blick in den Augen, auf mich zu, so zögerte ich nicht lange und lehrte meine Taschen mit Kleingeld , und drückte es ihnen in die Hand. So härzig!!!! Sleep well….

03.04.2008

Heute Morgen war ich schon sehr früh wach, ging duschen, und sass punkt halb acht beim Frühstück. Danach hatte ich bis ca. 11.30h Zeit, die restlichen Dinge zu erledigen, wie in Salvador Hotel reservieren, und die letzte Nacht in Sao Paulo, für wenn Sandra da ist. Ich habe im Marriott Hotel Airport Guarulhos ein Zimmer gemietet, um unseren gemeinsamen, heissersehnten Ferien einen süssen Touch zu geben. Sie weiss noch von nichts!! Eientlich hätte ich ja die Kohle nicht für solche süssen Spässe, aber für uns gönnt man sich halt einiges mehr. Tut echt gut, ein wenig Luxus zu geniessen!!:)) So, nun möchte in ins Business Center im Hotel, um an meinem Blog weiterarbeiten zu können.

04.04.2008

04.15h Tagwache, gääähhn, wollte früh genug am Flughafen sein wenn Sandra ankommt. Wäre echt blöde, wenn sie dann lange auf mich warten müsste. So warf ich den ersten Kaffe ein, und genoss zwei pan do quejo, und gleichzeitig lief noch das Qualifing von Bahrain F1, das war ja echt geil, so verflog die Zeit in Windeseile. Die beiden Ferraris vorne, und auch Saub

er war sehr sauber unterwegs, welch eine Fruede, als dann auch noch Sandra in meine Arme flog, woww wir waren so happyyyyy:) Der Flieger landete kurz vor halb sechs. Wir genossen von nun an jede Sekunde… So konnten wir es im Marriott Hotel gemütlich machen, und die paar verbleidenden Stunden geniessen, es gab ja einiges zu küssen… hehe Um acht Uhr dann, gingen wir das Luxusfrühstück geniessen, mit allen erldenklichen Früchten und allem was dazu gehört, es war ja verdammt köstlich, wowww„!!
Nach dem Fruehstueck ruhten wir uns wieder aus, mmhh das war gemütlich! Um zwölf Uhr war Check-out! Wir liessen das Gepäck im Hotel, und fuhren zuerst mit dem Omnibus Richtung Tatuape in einen Vorort von Sao Paulo, wo wir im Anschluss mit der Metro weiterfuhren. Der Rummel in der Innenstadt ist immens! Noch was zum Omnibus! Wir wussten nicht, dass es zwei verschiedenen Linien gab! Die eine Linie fuhr einem Aggloremationsort entlang, wo die Strasse kaum befahrbar war, wir nannten sie die Holperstrecke, es war Linie Nummer 299 J Die Linie 260 fuhr vom Flughafen über den Ayerton Senna (1994 tödlich verunfallter F1Rennfahrer) Highway wo es um einiges schneller, und ruhiger zu fahren war!!!! Kaum in der Stadt angekommen, und inmitten von tausenden Leuten liefen wir zügig durch die Strassen und aufeinmal hörten wir laute Sirenen aufheulen. Nichts schlimmes gedacht gingen wir weiter am Boulveard entlang, plötzlich geriet der Verkehr ins stocken und kam zum erliegen. Danach kamen die Sirenen näher und immer lauter! Plötzlich kam aus einer ebenfalls verstopfter Nebenstrasse ein halbes Dutzend Polizisten auf dem Motorrad, sich schlängend durch das Verkehrschaos, Richtung Metrostation. Ein Polizist eilte mit gezückten Revolver ebenfalls in diese Richtung, und einige andere eilten mit dem Auto hinterher. 15 Minuten gingen wir Richtung dieser Metrostation die Rolltreppe herunter, und siehe da, die Treppe war voller Blut……. Nun wussten wir den Grund von diesem Einsatz!!
Mittlerweile haben wir heruasgefunden wie die Metrostation heisst, Trianon-Masp Linie 3.
Die Gegend dort, gleicht der in Manhatten. Unser Ziel war der Aussichtpunkt in einem Hotel. Doch die Zeit zwang uns umzukehren. Da wir um 18.00 mit Ocean Air einen Flug antretten mussten, Richtung Salvador. Und ehrlich gesagt, freuten wir uns, aus diesem Stadt zu kommen. Wir holten im Marriott Hotel unser Gepäck, und fuhren mit dem Shuttle Bus vom Hotel zum Flughafen. Wir checkten ein und warteten noch eine gute Stunde bis zum gewollten Ablug. Immer wieder schauten wir auf die Uhr, warteten und warteten mit der Erwartung unsere Flugnummer am Monitor ablesen zu können. Doch nichts geschah, bis plötzlich unsere Namen ausgerufen wurden. Dies war eine peinliche Angelegenheit, da uns sowas noch nie passiert ist. Wir mussten dann mit zwei anderen Männer warten, bis uns ein Bus abholte und wir separat zum Flugzeug gebracht wurden, das bereits im Begriff war zu starten. Der Flug nach Salvador verlief reibungslos. Ich hatte für uns ein super Hotel reserviert mit dem namens Cocoon. Der absolute Traum! Auf dem Weg dorthin, mussten wir von der Bushaltestelle noch ca. 5 Kilometer zum Hotel fahren. Die Stadt ist berüchtigt wegen der hohen Kriminalität. Plötzlich waren drei schwerstbewaffnete Cops an der selben Haltestelle, sie rieten uns, auf keinen Fall an dieser Strasse weiterzugehen. Und siehe da, paar Minuten später fuhr ein Taxi heran, welches uns zum Hotel brachte. Wir genossen noch einen feienn Caipirnha und dann gings ab in die Federn!!!

5.4.2008

Ich schlief nicht sehr gut, bin die Hitze nicht mehr gewohnt, vielleicht sind es auch die nicht so gut gefederten Betten, die mir zu schaffen machen. Das Frühstücksbuffet war dafür ein mega Hit. Wir schlugen uns die Bäuche voll, mmmmhhhhh!!! Das Essen in Brasil ist einfach super:
So fuhren wir in windeseile zum Bootshafen, wo wir ein Katamaran Ticket lösten um von Salvador nach Morro de Sao Paulo zu gelangen. Die Fahrt kostet pro Person 60 Reais und dauert 2 Stunden. Man kommt schnell voran, man kann vorne am Bug und hiten am Heck draussen sitzen. Wenn man nicht aufpasst, bekommt man da schon den ersten Sonnenbrand! In Morro angekommen, kamen schon die ersten Leute, die ihre Hilfe anboten. Mit sogenannten Schubkarren-Taxis schieben sie jedes noch so schwere Gepäckstück den Hugel hinauf. Wir bezogen unsere Pousada „Xerife“ die ich von Sao Paulo aus Online buchte. Danach gingen wir den Ort und einen Teil der Strände auskundschaften. Es ist ein tropisches Paradisli, man fühlt sich hier pudelwohl. Die Früchtsäfte sind exzellent. Wenn hier jemand an einem Vitaminmangel leidet, ist er/sie selber Schuld! :) Wir gingen am Strand, in einer von vielen Churrascarias viel Fleisch essen gegangen. Das meiste war leider zäh, da wir gute Zähne haben bissen wir uns durch die vielen Fleischstücke. Es gab zusätzlich ein riesen Salatbuffet und tranken Capirinha, der schön sanft einfährt. So gingen wir nach einem Actionreichen Tag müde und glücklich zu Bett.

6.4.2008

Ich hatte sehr Mühe einzuschlafen und wälzte mich die ganze Nacht im Bett hin und her. Das Bett war direkt unter dem Dach, die Hitze war unterträglch für mich. Die Klimaanlage die ganze Nacht zu betreiben war mir zuwieder. Zudem war ein permanent penetranter Gestank wahrzunehmen. Wir zündeten eine feine Duftkerze an um den Gestank etwas einzudämmen. Am Morgen war klar; weg von dieser Pousada!!! Es ist Nebensaison und sehr einfach etwas geeignetes für uns zu finden!
100 Meter weiter oben, fanden wir für 10 Rais mehr pro Nacht, das Ultimative. Wow, ein Bungalow mit Balkon und Sicht gegen Westen auf die schöne, grosse Bucht von Morro de Sao Paulo.

07.04.2008

Auch nicht perfekt, jedoch viel besser als vorige Nacht.

Sandra jedoch schläft immer tief und gut;) uhh wenn ihr das Morgenbuffet sehen würdet, traumhaft, eine Augenweide, und sehr reichhaltig.

Vollgefressen und mit grossen Bäuchen gingen wir am Strand entlang Richtung Gamboa, es ist nur möglich zu Fuss am Srand entlang wenn es Ebbe ist.

Was wir alles sahen und fanden an diesem üppigen Ebbestrand, unvorstellbar, wie es da krabbelte und lebte.  In den noch nassen und feuchten Ritzen tummelten sich abertausende Kleintiere wie Krebse und Käfer. Wir waren ununterbrochen am Pixxeln! Es gab dann am Strand auch so ein spezieller Lehm in weisser und roter Farbe inenander verlaufend, oder wie eine Colgate Zahnpaste sah er aus. Er eignet sich sehr gut zum einschmieren, und enthält auch gesundheitsfördernde Substanzen. Dann einige Minuten später nichts ahnährend so schlimmes ahnend, die ekligste Entdeckung des Jahres, haltet Euch fest…. Eine Tarantel stellte sich uns in den Weg, Ihr wisst wie ich diese Biester hasse, ich bin in dieser Beziehung voll und ganz eine Frau. Die war riesig, ein Monster, puahh iggittt, wähh… Von der gibts natürlich auch ein Foto, sogar ein kurzes Video :)

Wir gingen dann weiter Richtung Gamboa am schönen Ebbestrand folgend, als wir dann auf zwei zwei Jungs stiessen, die uns eine Tour anbieten wollten, zu Fuss und zu Boot. Wir verhandelten mit Ihnen und dann gings los.  Zuerst führte  uns Toto auf einen wunderschönen Aussichtspunkt. Gewaltig was wir da alles sehen konnten. Dann gings weiter durch sandige Hügel und Gestrüpp, so eine Art Steppengegend. Aber gleich daneben ein kleiner Dschungel, und inmitten ein Wasserfall wie er im Bilderbuch steht. Man konnte drunterstehen, und sich das Kühle nass zu Gemüte führen, in der Sauhitze eine willkommene Abwechslung. Unterwgs sahen wir drei Riesentausendfüssler und Fledermäuse die sich in der Höhle des Wasserfalls versteckt hielten und wie es die Natur bei ihnen vorgesehen hat, tagsüber schliefen :)

Dann gings wieder zurück zum Strand, wo wir vom anderen Jungen, namens Sila ein Fischkutter mieten konnten, um an einen weitere Traumstrand zu gelangen. Toto brachte noch seine hübsche Gemahlin mit. Er erzählte uns von der grossen Familie, und wie er von Salvador nach Gamboa kam. Sehr interessant. Seine Frau hat etwas acht oder neun Geschwister. Einige davon hatten wir gesehen, als wir auf dem Aussichtspunkt Spaziergang zurückkehrten.

Ich pixxelte und filmte wie verrückt, es war atemberaubend schön, von weitem sah man den Traumstrand mit den langen Kokospalmen, von denen es in dieser Zone Brasiliens (Bahja) Millionen gibt! Der eine Kumpel von Toto hat eine kleine Strand Bar, wo er auch kleine Menus zubereitete. Er machte uns ein grosser Teller mit Camarones, Salat und Pommes. Mhh lecker war es, wow :) Leider ist in Brasilien alles etwas teuer. Auch unser Teller war ein Vermögen wert, leider weiss ich es nicht mehr so genau, wieviele Reais wir hinblätterten. Jedenfalls teurer als unsere zweistündige Exkursion zum Traumstrand :( Glücklicherweise brachte er uns dann direkt nach Morro, zu Fuss konnten wir eh nicht mehr zurück, da ja schon die Flut wieder im Anmarsch war.


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